Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte – vom Aussterben bedroht
Dann ergaben intensive Nachforschungen von Naturschützern, dass im abgelegenen und gewässerreichen Norden Brandenburgs einige wenige Exemplare überdauert hatten. Nachdem im Mittelalter die Vorkommen dezimiert wurden, um die Schildkröten als Fastenspeise zu nutzen, setzte ihnen später der Verlust von Lebensraum zu. Insbesondere geeignete Eiablageplätze waren lange Zeit kaum vorhanden, so dass die Restbestände der Art heute stark überaltert sind.

Bereits 1993 initiierte deshalb die Naturschutzstation Niederbarnim (heute Rhinluch) des Landesumweltamtes Brandenburg das langfristig angelegte Sumpfschildkröten-Projekt. Ziel war die genaue Ermittlung der Restvorkommen und die umgehende Einleitung von Schutzmaßnahmen.
Schnell stellte sich heraus, dass ein Schlüsselfaktor für den Schutz der Schildkröten die Kenntnis der Eiablageplätze war. Mit Peilsendern versehene Weibchen führten die Wissenschaftler dorthin und ermöglichten damit den Schutz der Gelege. An ungeeigneten Stellen, wie Äckern und Feldwegen, abgelegte Eier wurden im Labor inkubiert und die Jungtiere nach zweijähriger Aufzucht wieder in das Freiland zurückgesetzt.
Die Heinz Sielmann Stiftung engagiert sich seit 2003 für den Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte in Nordostdeutschland. Mit den Mitteln der Stiftung werden Flächen, in denen Sumpfschildkröten noch vorkommen, gekauft und gepflegt. Im Labor erbrütete Jungtiere werden aufgezogen und ausgewildert.
Die EU würdigt den Einsatz für die Sumpfschildkröte
Die Erfolge bei der Stabilisierung der kleinen Restbestände waren ein Grund dafür, dass sich seit Anfang 2005 auch die EU finanziell im Rahmen eines LIFE-Projekts an dem Projekt beteiligt. Es sieht Maßnahmen zum Schutz der Sumpfschildkröte, aber auch seltener Amphibien in den Ländern Litauen, Polen und Deutschland vor. Damit werden die vorhandenen Mittel für den Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte erheblich vergrößert.

Bereits 1993 initiierte deshalb die Naturschutzstation Niederbarnim (heute Rhinluch) des Landesumweltamtes Brandenburg das langfristig angelegte Sumpfschildkröten-Projekt. Ziel war die genaue Ermittlung der Restvorkommen und die umgehende Einleitung von Schutzmaßnahmen.
Schnell stellte sich heraus, dass ein Schlüsselfaktor für den Schutz der Schildkröten die Kenntnis der Eiablageplätze war. Mit Peilsendern versehene Weibchen führten die Wissenschaftler dorthin und ermöglichten damit den Schutz der Gelege. An ungeeigneten Stellen, wie Äckern und Feldwegen, abgelegte Eier wurden im Labor inkubiert und die Jungtiere nach zweijähriger Aufzucht wieder in das Freiland zurückgesetzt.
Die Heinz Sielmann Stiftung engagiert sich seit 2003 für den Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte in Nordostdeutschland. Mit den Mitteln der Stiftung werden Flächen, in denen Sumpfschildkröten noch vorkommen, gekauft und gepflegt. Im Labor erbrütete Jungtiere werden aufgezogen und ausgewildert.
Die EU würdigt den Einsatz für die Sumpfschildkröte
Die Erfolge bei der Stabilisierung der kleinen Restbestände waren ein Grund dafür, dass sich seit Anfang 2005 auch die EU finanziell im Rahmen eines LIFE-Projekts an dem Projekt beteiligt. Es sieht Maßnahmen zum Schutz der Sumpfschildkröte, aber auch seltener Amphibien in den Ländern Litauen, Polen und Deutschland vor. Damit werden die vorhandenen Mittel für den Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte erheblich vergrößert.


