Wiederansiedlung des Waldrapps im Alpenraum – Wege in die Freiheit
Die bislang einzige Möglichkeit für ihre Rückkehr aus dem Winterquartier ist es, diese Zugvögel durch menschliche Zieheltern aufzuziehen und sie darauf zu trainieren, der Bezugsperson in einem Ultraleicht-Flugzeug ins Winterquartier zu folgen.

Dazu müssen die Jungtiere die Zugroute in das Wintergebiet von ihren Eltern lernen. Bei Zoonachkommen müssen Menschen die Jungvögel mit den nötigen Informationen ausstatten. Das von der Heinz Sielmann Stiftung finanzierte Ultraleicht-Flugzeug bewährte sich bisher ausgezeichnet beim Flugtraining der Waldrappe und bei ihrer Migration. Die im bayerischen Burghausen von Hand aufgezogenen Zoovögel wurden darauf trainiert, dem Ultraleicht-Fluggerät ihrer Bezugsperson zu folgen.
Zuletzt war es im August 2008 soweit – die Vögel flogen für den Herbstzug über viele Tagesetappen und rund 1.300 Kilometer ihren Zieheltern hinterher. Die Route führte östlich an den Alpen vorbei. In acht Tagen wurde Slowenien in südwestlicher Richtung passiert. Nach 37 Tagen erreichten die Waldrappe ihr Ziel: das Schutzgebiet Laguna di Orbetello in der südlichen Toskana. Damit können die Vögel ihren Flug in ihr Winterquartier künftig selbständig antreten und die Kenntnis der Route an ihre Nachkommen weitergeben – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, im Raum Burghausen wieder eine Brutkolonie sesshaft zu machen.

Dazu müssen die Jungtiere die Zugroute in das Wintergebiet von ihren Eltern lernen. Bei Zoonachkommen müssen Menschen die Jungvögel mit den nötigen Informationen ausstatten. Das von der Heinz Sielmann Stiftung finanzierte Ultraleicht-Flugzeug bewährte sich bisher ausgezeichnet beim Flugtraining der Waldrappe und bei ihrer Migration. Die im bayerischen Burghausen von Hand aufgezogenen Zoovögel wurden darauf trainiert, dem Ultraleicht-Fluggerät ihrer Bezugsperson zu folgen.
Zuletzt war es im August 2008 soweit – die Vögel flogen für den Herbstzug über viele Tagesetappen und rund 1.300 Kilometer ihren Zieheltern hinterher. Die Route führte östlich an den Alpen vorbei. In acht Tagen wurde Slowenien in südwestlicher Richtung passiert. Nach 37 Tagen erreichten die Waldrappe ihr Ziel: das Schutzgebiet Laguna di Orbetello in der südlichen Toskana. Damit können die Vögel ihren Flug in ihr Winterquartier künftig selbständig antreten und die Kenntnis der Route an ihre Nachkommen weitergeben – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, im Raum Burghausen wieder eine Brutkolonie sesshaft zu machen.


