Die Münsterländer Emsaue – Modell für den Naturschutz
Für die Fortsetzung eines Beweidungsprojektes in den Münsterländer Emsauen konnte die Naturschutzstation Münsterland seit dem Jahr 2005 mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung mehrere Hektar Land erwerben.
Beispielsweise konnten im Jahr 2006 auentypische Kleingewässer zur ökologischen Aufwertung des Gebietes angelegt, ein Graben aufgestaut und renaturiert sowie Flächen wiedervernässt werden. Außerdem finanzierten wir die Einrichtung von Informationstafeln entlang des Emsauen Radwanderweges und die Erstellung eines Informationsfaltblatts.

Auf den Erweiterungsflächen war zuvor nährstoffreicher Oberboden abgetragen worden, um die für die Emsauen typischen Sandböden freizulegen. Hierbei entstanden Feuchtbiotope und Sandtrockenrasen. Alle Erwartungen wurden übertroffen als auf einer geschützten Insel des neu angelegten Feuchtbiotops der Austernfischer, die Löffelente, der Flussregenpfeifer und mehrere Kiebitzpaare erfolgreich brüteten.
Ziel der bis heute getätigten Ankäufe ist die Ausweitung des Beweidungsgebietes „Emsaue Pöhlen“ mit extensiver Ganzjahresbeweidung durch Heckrinder und Konik-Pferde. Das Heckrind ist wie die meisten Hausrinder ein direkter Abkömmling des 1627 ausgestorbenen Auerochsen. Der Konik (aus dem Polnischen: Pferdchen, kleines Pferd) ist eine wild lebende Ponyrasse aus dem mittelosteuropäischen Raum. Durch die Ganzjahresbeweidung soll die Entwicklung einer halboffenen Weidelandschaft unter dem Einfluss der Auendynamik der Ems gelingen und die Struktur- und Artenvielfalt in den Emsauen verbessert werden. Die erworbenen Grundstücke wurden bislang ackerbaulich genutzt.
Beispielsweise konnten im Jahr 2006 auentypische Kleingewässer zur ökologischen Aufwertung des Gebietes angelegt, ein Graben aufgestaut und renaturiert sowie Flächen wiedervernässt werden. Außerdem finanzierten wir die Einrichtung von Informationstafeln entlang des Emsauen Radwanderweges und die Erstellung eines Informationsfaltblatts.

Auf den Erweiterungsflächen war zuvor nährstoffreicher Oberboden abgetragen worden, um die für die Emsauen typischen Sandböden freizulegen. Hierbei entstanden Feuchtbiotope und Sandtrockenrasen. Alle Erwartungen wurden übertroffen als auf einer geschützten Insel des neu angelegten Feuchtbiotops der Austernfischer, die Löffelente, der Flussregenpfeifer und mehrere Kiebitzpaare erfolgreich brüteten.
Ziel der bis heute getätigten Ankäufe ist die Ausweitung des Beweidungsgebietes „Emsaue Pöhlen“ mit extensiver Ganzjahresbeweidung durch Heckrinder und Konik-Pferde. Das Heckrind ist wie die meisten Hausrinder ein direkter Abkömmling des 1627 ausgestorbenen Auerochsen. Der Konik (aus dem Polnischen: Pferdchen, kleines Pferd) ist eine wild lebende Ponyrasse aus dem mittelosteuropäischen Raum. Durch die Ganzjahresbeweidung soll die Entwicklung einer halboffenen Weidelandschaft unter dem Einfluss der Auendynamik der Ems gelingen und die Struktur- und Artenvielfalt in den Emsauen verbessert werden. Die erworbenen Grundstücke wurden bislang ackerbaulich genutzt.


