Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld – Werratal“
Prof. Heinz Sielmann setzte bereits 1988 den Grundstein für das heutige Wirken der Heinz Sielmann Stiftung am „Grünen Band“. Er dokumentierte mit seinem Film „Tiere im Schatten der Grenze“ eine bemerkenswerte Artenvielfalt entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs und beendet die Reportage mit der Vision eines „Nationalparks von der Ostsee bis zum Thüringer Wald“.
Auf der Grundlage des kleineren und sehr erfolgreichen „Grenzstreifenprojektes“ initiiert die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit der HAWK Göttingen (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) 2003 das Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“. Zwischen Harz und Thüringer Wald sollen 130 Kilometer des „Grünen Bandes“ als Biotopverbund dauerhaft gesichert und gepflegt werden. Die dafür beantragten Fördermittel wurden am 20. August 2009 von Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz bewilligt.

Das Projektgebiet ist 31.300 Hektar groß und liegt in den Regionen Eichsfeld und Werratal. Es erstreckt sich in die drei Bundesländer Thüringen, Niedersachsen und Hessen hinein. Die über das „Grüne Band“ miteinander verbundenen Maßnahmengebiete haben eine Flächengröße von 18.500 Hektar. Sie sind von herausragendem Wert für den Naturschutz, da sie von seltenen Lebensräumen geprägt werden, wie ausgedehnten Laubwäldern, typischen Kalk-Orchideen-Buchenwäldern, Trocken- und Halbtrockenrasen, Feucht- und Nasswiesen sowie naturnahen Flüssen und Bächen.
Die Kerngebiete sind Rückzugsgebiet für mehr als 340 bundesweit gefährdete oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zu den herausragenden, hier vorkommenden Arten zählen z.B. Wildkatze, Schwarzstorch, Rotmilan, Fischotter, Eibe und zahlreiche Orchideenarten.
Auf der Grundlage des kleineren und sehr erfolgreichen „Grenzstreifenprojektes“ initiiert die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit der HAWK Göttingen (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) 2003 das Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“. Zwischen Harz und Thüringer Wald sollen 130 Kilometer des „Grünen Bandes“ als Biotopverbund dauerhaft gesichert und gepflegt werden. Die dafür beantragten Fördermittel wurden am 20. August 2009 von Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz bewilligt.

Das Projektgebiet ist 31.300 Hektar groß und liegt in den Regionen Eichsfeld und Werratal. Es erstreckt sich in die drei Bundesländer Thüringen, Niedersachsen und Hessen hinein. Die über das „Grüne Band“ miteinander verbundenen Maßnahmengebiete haben eine Flächengröße von 18.500 Hektar. Sie sind von herausragendem Wert für den Naturschutz, da sie von seltenen Lebensräumen geprägt werden, wie ausgedehnten Laubwäldern, typischen Kalk-Orchideen-Buchenwäldern, Trocken- und Halbtrockenrasen, Feucht- und Nasswiesen sowie naturnahen Flüssen und Bächen.
Die Kerngebiete sind Rückzugsgebiet für mehr als 340 bundesweit gefährdete oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zu den herausragenden, hier vorkommenden Arten zählen z.B. Wildkatze, Schwarzstorch, Rotmilan, Fischotter, Eibe und zahlreiche Orchideenarten.



