Sielmanns Naturlandschaft
Döberitzer Heide
Der ehemalige, in Brandenburg gelegene Truppenübungsplatz bietet Lebensraum für rund 5.000 andernorts vielfach verdrängte Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Seeadler, Ziegenmelker und Fischotter sowie Sumpfknabenkraut, Lungenenzian, Sonnentau und die Astlose Graslilie. Mehr als 100 Jahre intensive militärische Nutzung hielten Besiedlung und Landwirtschaft fern. Dadurch entstand ein Mosaik wertvoller, weitgehend unzerschnittener Lebensräume mit Trockenrasen, Heiden, Mooren, Laubmischwäldern und Gewässern, die viele, zum Teil sehr seltene Tier- und Pflanzenarten beheimaten.
Ziel der Heinz Sielmann Stiftung innerhalb der nächsten zehn Jahre ist die Schaffung eines wildnisähnlichen Naturschutz- und Naherholungsgebiets mit großen Pflanzenfressern. Hier werden Wisente (letzte Europäische Wildrinder), Przewalski-Pferde (Wildpferde) und Rotwild angesiedelt, die durch ihre Lebensweise und ihr Äsungsverhalten die landschaftliche Vielfalt gestalten und erhalten. Die Kernzone ist von einer, der Öffentlichkeit zugänglichen Naturerlebnis-Ringzone umgeben. Die Wanderwege werden von Munition beräumt. Die Besucher können von einem bald rund 60 Kilometer umfassenden Wanderwegenetz und von Aussichtsplattformen aus die Landschaft erkunden. Bereits jetzt leben in dem 2006 errichteten und 36 Hektar großen Schaugehege Wisente, Przewalski-Pferde und Rothirsche. Bei allen Arten ließ auch der Nachwuchs bisher nicht auf sich warten.
Download: Projektkarte Wanderwege in der Döberitzer Heide (PDF: 520 Kb)
Zur Umsetzung des Großprojektes hatte die Heinz Sielmann Stiftung die gesamte Fläche im Februar 2005 an die Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide gemeinnützige GmbH übertragen, die im Dezember 2004 ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Ihr steht ein Kuratorium zur Seite, dessen Vertreter aus Wissenschaft und Politik das Vorhaben beratend begleiten.
Begeben Sie sich auf einen „bewegten" Streifzug durch die Döberitzer Heide
Ziel der Heinz Sielmann Stiftung innerhalb der nächsten zehn Jahre ist die Schaffung eines wildnisähnlichen Naturschutz- und Naherholungsgebiets mit großen Pflanzenfressern. Hier werden Wisente (letzte Europäische Wildrinder), Przewalski-Pferde (Wildpferde) und Rotwild angesiedelt, die durch ihre Lebensweise und ihr Äsungsverhalten die landschaftliche Vielfalt gestalten und erhalten. Die Kernzone ist von einer, der Öffentlichkeit zugänglichen Naturerlebnis-Ringzone umgeben. Die Wanderwege werden von Munition beräumt. Die Besucher können von einem bald rund 60 Kilometer umfassenden Wanderwegenetz und von Aussichtsplattformen aus die Landschaft erkunden. Bereits jetzt leben in dem 2006 errichteten und 36 Hektar großen Schaugehege Wisente, Przewalski-Pferde und Rothirsche. Bei allen Arten ließ auch der Nachwuchs bisher nicht auf sich warten.
Download: Projektkarte Wanderwege in der Döberitzer Heide (PDF: 520 Kb)
Zur Umsetzung des Großprojektes hatte die Heinz Sielmann Stiftung die gesamte Fläche im Februar 2005 an die Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide gemeinnützige GmbH übertragen, die im Dezember 2004 ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Ihr steht ein Kuratorium zur Seite, dessen Vertreter aus Wissenschaft und Politik das Vorhaben beratend begleiten.
Begeben Sie sich auf einen „bewegten" Streifzug durch die Döberitzer Heide
Projektinformationen:
Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide (PDF: 1 MB) Projektkarte Wanderwege (PDF: 504 Kb)




