Adler im Aufwind
In den wald- und seenreichen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs konnte in jüngster Zeit der Schwund gestoppt und die Grundlage für eine Ausweitung der Fischadlerbestände gelegt werden.
Mit rund 300 Paaren lebt etwa die Hälfte aller mitteleuropäischen Fischadler in Brandenburg. Da natürliche Horstplätze in geeigneten Bäumen nicht häufig anzutreffen sind, hat sich die Einrichtung künstlicher Nisthilfen auf Strommasten bewährt. Fischadler brauchen für ihre Brutmöglichkeiten und ihr Sicherheitsbedürfnis exponiert liegende, hohe Horstlagen, die ein freies Anfliegen und einen freien Blick ermöglichen. Heute befinden sich rund 80 Prozent der Fischadlerhorste in Mecklenburg-Vorpommern und rund 70 Prozent der Horste in Brandenburg auf den Mastköpfen von Hochspannungsleitungen.

Als besonders spezialisierter Greifvogel ist diese Adlerart in ihrem ganzen Jagdverhalten und teilweise im Körperbau auf das Erbeuten von Fischen ausgerichtet. Von seinem Ansitz aus oder im Rüttelflug über der Wasserfläche lauert er auf Fischbeute und stößt pfeilschnell herunter. Bis zu einem Meter Wassertiefe kann er Fische ergreifen und dabei kurzzeitig sogar seine Nasenlöcher verschließen. Mit seinen rauen Fängen und den gekrümmten Krallen gelingt ihm das Ergreifen der Fische besonders gut. Da er zur Jagd auf eisfreie Gewässer angewiesen ist, ziehen die Vögel nach der Aufzucht und dem Flüggewerden der Jungen in der Regel im September ins westliche Afrika und kehren im März des darauffolgenden Jahres wieder zurück.
Zwischen eineinhalb und zwei Kilogramm ist ein Fischadler schwer, wobei die Weibchen etwas größer als die Männchen sind. Das Gelege umfasst ein bis vier Eier und wird allein vom Weibchen ausgebrütet und bewacht, während das Männchen für Nahrung sorgt. Erst ab einem gewissen Alter der Nestlinge geht auch die Mutter auf Futtersuche.
Das Landesumweltamt Brandenburg koordiniert ein Netzwerk von Horstbetreuern, die die jährlichen Bestandsdaten zusammentragen. Der Energieversorger E.on edis verfügt über speziell geschulte Mitarbeiter, die jährlich die Jungvögel in Horsten auf den Hochspannungsmasten beringen.
Mit rund 300 Paaren lebt etwa die Hälfte aller mitteleuropäischen Fischadler in Brandenburg. Da natürliche Horstplätze in geeigneten Bäumen nicht häufig anzutreffen sind, hat sich die Einrichtung künstlicher Nisthilfen auf Strommasten bewährt. Fischadler brauchen für ihre Brutmöglichkeiten und ihr Sicherheitsbedürfnis exponiert liegende, hohe Horstlagen, die ein freies Anfliegen und einen freien Blick ermöglichen. Heute befinden sich rund 80 Prozent der Fischadlerhorste in Mecklenburg-Vorpommern und rund 70 Prozent der Horste in Brandenburg auf den Mastköpfen von Hochspannungsleitungen.

Als besonders spezialisierter Greifvogel ist diese Adlerart in ihrem ganzen Jagdverhalten und teilweise im Körperbau auf das Erbeuten von Fischen ausgerichtet. Von seinem Ansitz aus oder im Rüttelflug über der Wasserfläche lauert er auf Fischbeute und stößt pfeilschnell herunter. Bis zu einem Meter Wassertiefe kann er Fische ergreifen und dabei kurzzeitig sogar seine Nasenlöcher verschließen. Mit seinen rauen Fängen und den gekrümmten Krallen gelingt ihm das Ergreifen der Fische besonders gut. Da er zur Jagd auf eisfreie Gewässer angewiesen ist, ziehen die Vögel nach der Aufzucht und dem Flüggewerden der Jungen in der Regel im September ins westliche Afrika und kehren im März des darauffolgenden Jahres wieder zurück.
Zwischen eineinhalb und zwei Kilogramm ist ein Fischadler schwer, wobei die Weibchen etwas größer als die Männchen sind. Das Gelege umfasst ein bis vier Eier und wird allein vom Weibchen ausgebrütet und bewacht, während das Männchen für Nahrung sorgt. Erst ab einem gewissen Alter der Nestlinge geht auch die Mutter auf Futtersuche.
Das Landesumweltamt Brandenburg koordiniert ein Netzwerk von Horstbetreuern, die die jährlichen Bestandsdaten zusammentragen. Der Energieversorger E.on edis verfügt über speziell geschulte Mitarbeiter, die jährlich die Jungvögel in Horsten auf den Hochspannungsmasten beringen.



