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Der Heinz Sielmann Filmpreis

Der Heinz Sielmann Filmpreis wurde erstmals im Rahmen des 2. Internationalen Naturfilm-Festivals Green Screen in Eckernförde im September 2008 verliehen.
Der Preis ist verbunden mit der Übergabe einer Trophäe sowie 5.000 Euro Preisgeld und einer Urkunde an den Preisträger. Damit handelt es sich um einen der derzeit höchst dotierten Naturfilmpreise in Deutschland. Die Auszeichnung soll Ansporn und Förderung für die Filmautoren sein, Einblicke in wertvolle Lebensräume zu geben und damit Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur zu schaffen.
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Trailer des Naturfilm-Festivals Green Screen

Der Gewinner des Heinz Sielmann Fimpreises werden stets an dem Festival-Samstag auf der Abschlussgala des Naturfilmfestivals bekannt gegeben.

Heinz Sielmann Filmpreis 2010

  • „Wilde Pyrenäen – Berge des Lichts"

    Deutschland, 2010 (44 Min.); Regie, Autor und Kamera: Jürgen Eichinger; Schnitt: Christian von Lüpke; Ton: Bernhard Rübe; Musik: Jürgen Otto (Beratung); Sprecher: Gert Heidenreich; Redaktion: Angela Schmid (BR), Christine Peters (ARTE), Wolf Lengwenus (NDR), Jörn Röver (NDR Naturfilm); Produktion: Jürgen Eichinger Filmproduktion, Co-Produktion von BR, ARTE und NDR Naturfilm

    Inhalt
    Gut vierhundert Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und Bergseen in einer ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen.
    Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge, malen zauberhafte Bilder, Stunde um Stunde, täglich neu und atemberaubend. Mediterraner Klimaeinfluss verzaubert Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt. In der französischen "Cirque de Gavarnie" ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf und Bären wandern durch die Schlucht von Aran. Bartgeier kontrollieren jeden Tag ihre riesigen Reviere in der Bergwildnis, um im Segelflug nach Beute zu suchen.

    Der Braunbär - Protagonist im prämierten Film \"Wilde Pyrenäen\" für den Heinz Sielmann Filmpreis 2010

Der Braunbär - einer der Protagonisten in dem Film „Wilde Pyrenäen – Berge des Lichts" von Jürgen Eichinger. (Foto: Bayerischer Rundfunk)
Nominiert waren:
  • „Böhmen – Land der hundert Teiche", Regisseure: Michael Schlamberger, Jiri Petr (2009)
  • „Cuckoo", Regisseur: Mike Birkhead, Großbritannien (2008)
  • „Wilde Pyrenäen – Berge des Lichts", Regisseur: Jürgen Eichinger, Deutschland (2010)

Heinz Sielmann Filmpreis 2009

  • „Eisbären können nicht weinen"

    Deutschland, 2008, (45 Min.) Sprache: deutsch, ab 11 Jahren
    Regisseur und Autor: Thomas Behrend, Kamera: Thomas Behrend, Christina Karliczek, Uwe Anders,  Schnitt: Patrick Wolters, Sprecher: Stephan Benson,  Redaktion: Wolf Lengwenus (NDR), Jörn Röver (NDR Natufilm)

    Inhalt
    Das „ewige Eis“ der Arktis schmilzt. Der Klimawandel bedroht besonders die Polarregionen massiv. Über Jahre hat der Naturfilmer Thomas Behrend das Leben von Eisbären und Ringelrobben dort dokumentiert und miterlebt, wie dramatisch sich die Erderwärmung auf die Tiere auswirkt. Mit eindrucksvollen Bildern berichtet er über Dreharbeiten in Kanada und Spitzbergen. Mit Hilfe von Einheimischen und Wissenschaftlern versucht er, das Wechselspiel von Klima und Natur der Arktis besser zu verstehen.


    Eisbären können nicht weinen
    Ewiges Eis und klirrende Kälte sind die Bedingungen, unter denen sich die mächtigen Eisbären wohl fühlen, doch die für den Menschen unwirtliche Idylle droht dahinzuschmelzen.

    Nominiert waren:

  • „Darwin´s Dangerous Idea: Life and Death", Regisseur: Paul Olding, Großbritannien (2009)
  • „Eisbären können nicht weinen", Regisseur: Thomas Behrend, Deutschland (2008)
  • „Iron Curtain – Ribbon of Life", Regisseur: Paul Reddish, Großbritannien (2008)

    Heinz Sielmann Filmpreis 2009

    „Prinz der Alpen"

    Deutschland, 2007, 53 min., Regie: Klaus Feichtenberger, Otmar Penker, Schnitt: Karl Königsberger, Musik: Andreas Fabianek, Sprecher: Otto Clemens, Redaktion Walter Köhler (ORF)


    Inhalt
    September in den Alpen. Von den Gipfeln ist der Sommer längst gewichen und von den Felswänden hallt das Echo mächtiger Stimmen. Es ist das imposanteste Schauspiel des Jahres: Die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Mittendrin ist ein kleines Hirschkalb. Der Film begleitet es durch das erste Jahr seines Lebens und präsentiert einmalige Einblicke in das Verhalten und den Lebensraum der stattlichen Tiere.