Die Preisträger des Sielmann Junior Filmpreises 2011

Inge Sielmann überreicht den Nachwuchsfilmern Oliver Kraack, Jesko Berger und Lena Saenger sowie – stellvertretend für Lisa Hamid und Katharina Turau– Dieter Hoese ihre Filmpreisurkunden (Foto: Arne Peters/Eckernförder Zeitung).
Sieben der 22 Einsendungen waren nominiert.
Kategorie „Bester Naturfilm mit fachlicher Anleitung"
„Tierische Beziehungen" von Lisa Hamid (14) und Katharina Turau (13)
Die Filmemacherinnen zeigen in diesem Film die Arbeit der Pfleger mit den Tieren im Wildpark Eekholt.
Kommentar der Jury:
Den Filmemacherinnen ist es sehr gut gelungen, die Gegebenheiten eines Wildparks aufzugreifen und die Beziehungen zwischen Mensch und Tier als Charakteristisches Merkmal darzustellen. Auf emotionlae Art und Weise wurde die Verschränkung zwischen Mensch und Tier deutlich. Story, Kameraführung und Schnitt waren sehr gut.
„Tierische Beziehungen" von Lisa Hamid (14) und Katharina Turau (13)
Die Filmemacherinnen zeigen in diesem Film die Arbeit der Pfleger mit den Tieren im Wildpark Eekholt.
Kommentar der Jury:
Den Filmemacherinnen ist es sehr gut gelungen, die Gegebenheiten eines Wildparks aufzugreifen und die Beziehungen zwischen Mensch und Tier als Charakteristisches Merkmal darzustellen. Auf emotionlae Art und Weise wurde die Verschränkung zwischen Mensch und Tier deutlich. Story, Kameraführung und Schnitt waren sehr gut.
Kategorie „Bester Naturfilm ohne fachliche Anleitung"
„Der Natur auf der Spur" von Lena Saenger (15)
Ein Streifzug durch die Natur mit den Protagonisten des Films – ein Paar Turnschuhe.
Kommentar der Jury:
Der Film überzeugte die Jury durch seine gute Idee, die kreative Herangehensweise und die frische Musik, die dramaturgisch sehr gut auf den Film abgestimmt ist. Wichtig für die Prämierung war auch die Botschaft, die mit dem Film verbunden ist. Der Film spricht ein junges Publikum mit geeigneten Mitteln an.
Kategorie Sonderpreis"
„Die Kakerlake"von Jesko Berger (13), Lucas Gatzke (13) und Oliver Kraack (15)
Das Leben einer Küchenschabe als Stop-Motion-animierter Film mit Knetgummifiguren.
Kommentar der Jury:
Eine gute Idee wird hier auf unerwartetete Weise umgesetzt. Es wird eine witzige Geschichte erzählt, der es zudem nicht an (Selbst-)Ironie mangelt. Nebenhandlungen bereichern die Story und erhöhen die Spannung. Dramaturgisch geschickt und ohne große Mängel wird der Film aufgebaut. Kameraarbeit und Regie sind handwerklich sehr gut und greifen geschickt ineinander. Ebenso der Schnitt. Insgesamt ein sehr schöner Film.

