RSS
facebook.com/SielmannStiftung

Heinz und Inge Sielmann

Die Idee, mit Hilfe einer Stiftung ihr Lebenswerk im Einsatz für die Natur fortzuführen, festigte sich bei Heinz Sielmann und seiner Frau Inge im Laufe der Zeit zunehmend. Sie wollten ihre Ideale und ihr Kapital sinnvoll einsetzen, da ihr einziges Kind Stephan 1978 bei einem Unfall in Afrika ums Leben gekommen war und keine Erben existierten. Der Leitsatz der Stiftung „Naturschutz als postive Lebensphilosophie" spiegelt die Lebensanschauung von Heinz und Inge Sielmann wider.
Vorausgegangen war ein jahrezehntelanger unermüdlicher Einsatz für die Natur und ihren Schutz, den der Natur- und Tierfilmer mit zahlreichen Filmdokumentationen begleitete.

Heinz Sielmann zeigte als Erster Tierdokumentationen im Fernsehen. Bis zu seinem Tod im Jahr 2006 wurden allein in der Reihe „Expeditionen ins Tierreich", die Sielmann entscheidend mitgeprägt hat, mehr als 200 Sielmann-Folgen ausgestrahlt.

Daneben drehte er in Zusammenarbeit mit dem FWU (Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, München) etwa 30 Unterrichtsfilme für Allgemeinbildende Schulen und an die 100 Dokumentationen für die Internationale Zoologische Film-Enzyklopädie des Instituts für den Wissenschaftlichen Film (IWF), Göttingen.

Seine großen Kinofilme „Lied der Wildbahn“, der Kongofilm „Herrscher des Urwalds“, „Galapagos – Landung in Eden“ und „Lockende Wildnis – durch die Wildbahnen von Nordamerika“ wurden weltweit in bis zu 25 Sprachen gezeigt.

Inge Sielmann begleitete ihren Mann des öfteren bei Dreharbeiten und half ihm als gelernte Cutterin beim Schneiden seiner Filme.

Heinz und Inge Sielmann beim Sichten eines Films
Heinz und Inge Sielmann in den 1960er Jahren beim Sichten eines Films.
Download
Heinz Sielmann – Ein Leben für die Natur (PDF: 3 MB)