Die Geschichte von Gut Herbigshagen
Vom Rittergut zum Stadtgut, vom Stadtgut zum Natur-Erlebnis- und Umweltbildungszentrum: Gut Herbigshagen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Heute ist es nicht mehr nur ein Landwirtschaftsbetrieb, sondern als Zentrale der Heinz Sielmann Stiftung weit über die Region hinaus bekannt.
Idyllisch in einer Talsenke liegt, umgeben von Wiesen und Wald, Gut Herbigshagen, Sitz der Geschäftsstelle der Heinz Sielmann Stiftung. Schilder an den Straßen weisen auf das Gut hin – doch das war nicht immer so. Lange war Herbigshagen ausschließlich ein landwirtschaftlicher Betrieb. Zwar Stadtgut, aber sonst nicht bedeutender als irgendein anderer Bauernhof. Das hat sich mit dem Einzug der Heinz Sielmann Stiftung geändert: Zum einen durch das Natur-Erlebniszentrum, dessen Arbeit in die gesamte Region ausstrahlt. Zum anderen werden seit dem Jahr 2000 die deutschlandweiten Projekte der Stiftung von Gut Herbigshagen aus geplant – damals wurde die Zentrale von Hannover nach Duderstadt verlegt.
Erstmals erwähnt wurde Herbigshagen um 1420 in einem Güterverzeichnis der Äbtissin von Quedlinburg, die dort zwölf Hufen Land besaß. Diese waren an die Bürger der Stadt Duderstadt als Lehen vergeben. Herbigshagen war damals wohl eine später aufgelassene Dorfsiedlung von zwölf Höfen. Die ehemals selbstständigen Bauernstellen gingen vermutlich schon vor dem Jahr 1500 ein und wurden zusammengefasst: Kanonikus Johannes Wolf bezeichnet in seiner Geschichte der Stadt Duderstadt aus dem Jahr 1803 Herbigshagen als ehemaliges Rittergut. In städtischen Besitz ging das Gut im Jahr 1530.

Gut Herbigshagen früher und heute: Bindeglied zwischen landwirtschaftlicher Tradition und umweltbildnerischer Innovation
In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gut von der Stadt zur landwirtschaftlichen Nutzung bis zum Jahr 1990 verpachtet. In diesem Jahr gab der letzte Pächter den Hof an die Stadt zurück.
Während das Natur-Erlebniszentrum bereits 1996 seine Arbeit aufnahm, dauerte es noch bis ins Jahr 2000, bis die Zentrale der Stiftung nach Gut Herbigshagen zog. Immer wieder wurde um- und angebaut. 2003 schließlich wurde das Natur-Erlebnishaus mit Ausstellungsbereichen zu den Projekten der Stiftung sowie zum Lebenswerk des Tierfilmers Heinz Sielmann eröffnet.
Idyllisch in einer Talsenke liegt, umgeben von Wiesen und Wald, Gut Herbigshagen, Sitz der Geschäftsstelle der Heinz Sielmann Stiftung. Schilder an den Straßen weisen auf das Gut hin – doch das war nicht immer so. Lange war Herbigshagen ausschließlich ein landwirtschaftlicher Betrieb. Zwar Stadtgut, aber sonst nicht bedeutender als irgendein anderer Bauernhof. Das hat sich mit dem Einzug der Heinz Sielmann Stiftung geändert: Zum einen durch das Natur-Erlebniszentrum, dessen Arbeit in die gesamte Region ausstrahlt. Zum anderen werden seit dem Jahr 2000 die deutschlandweiten Projekte der Stiftung von Gut Herbigshagen aus geplant – damals wurde die Zentrale von Hannover nach Duderstadt verlegt.
Erstmals erwähnt wurde Herbigshagen um 1420 in einem Güterverzeichnis der Äbtissin von Quedlinburg, die dort zwölf Hufen Land besaß. Diese waren an die Bürger der Stadt Duderstadt als Lehen vergeben. Herbigshagen war damals wohl eine später aufgelassene Dorfsiedlung von zwölf Höfen. Die ehemals selbstständigen Bauernstellen gingen vermutlich schon vor dem Jahr 1500 ein und wurden zusammengefasst: Kanonikus Johannes Wolf bezeichnet in seiner Geschichte der Stadt Duderstadt aus dem Jahr 1803 Herbigshagen als ehemaliges Rittergut. In städtischen Besitz ging das Gut im Jahr 1530.

Gut Herbigshagen früher und heute: Bindeglied zwischen landwirtschaftlicher Tradition und umweltbildnerischer Innovation
In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gut von der Stadt zur landwirtschaftlichen Nutzung bis zum Jahr 1990 verpachtet. In diesem Jahr gab der letzte Pächter den Hof an die Stadt zurück.
Die Heinz Sielmann Stiftung auf Gut Herbigshagen
Heinz und Inge Sielmann besuchten Gut Herbigshagen 1994 zum ersten Mal. Das Angebot der Stadt Duderstadt, dort das 1. Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum aufbauen zu können, war für die Stiftung sehr attraktiv. Eine Fläche von 110 Hektar, die ruhige Lage und eine durch Kleinstrukturen und den ehemaligen Grenzstreifen bedingte große Artenfülle waren wichtige Argumente für die Entscheidung.Während das Natur-Erlebniszentrum bereits 1996 seine Arbeit aufnahm, dauerte es noch bis ins Jahr 2000, bis die Zentrale der Stiftung nach Gut Herbigshagen zog. Immer wieder wurde um- und angebaut. 2003 schließlich wurde das Natur-Erlebnishaus mit Ausstellungsbereichen zu den Projekten der Stiftung sowie zum Lebenswerk des Tierfilmers Heinz Sielmann eröffnet.



