Bau des Naturbeobachtungsturms in Kyritz-Ruppiner Heide hat begonnen

Pfalzheim/Neuruppin – Der Bau des lange geplanten Naturbeobachtungsturms in Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide hat begonnen. Am Montag, den 14. Januar hat die Rohbaufirma die Baugrube ausgehoben und die so genannte Sauberkeitsschicht betoniert. Bauherr ist der Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Foto: Modell des Naturbeobachtungsturms, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Der elegante hölzerne Turm mit einer Höhe von etwa 15 Metern, platziert auf dem Sielmann-Hügel bei Pfalzheim, bietet Besuchern demnächst einen außergewöhnlichen Rundblick über die riesige Heidefläche. Kein Dach versperrt den Ausblick, Sternengucker haben freie Sicht in den bestirnten Nachthimmel.

Spätestens zum Anwandern am 10. Mai ist der Turm fertig gestellt und kann erklommen werden. Wenn alles nach Plan läuft, ist der Aufstieg sogar schon früher möglich. Solange der Boden frostfrei ist, können die Arbeiten zügig voranschreiten. Größere Teile der Konstruktion werden vormontiert und bei milder Witterung im März am Standort zusammengebaut.

Partner für biologische Vielfalt und Naturtourismus

Die Heinz Sielmann Stiftung ist Mitglied der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Kyritz-Ruppiner Heide (KAG), ihre neun Mitglieder haben sich bei ihrer Gründung unter anderem zum Ziel gesetzt, den wertvollen Naturraum Kyritz-Ruppiner Heide im Sinne der nationalen Strategie für biologische Vielfalt zu erhalten und schrittweise die Heide für den Naturtourismus zu öffnen.

„Mit diesem Turm erreicht der Ausbau der Infrastruktur für einen nachhaltigen Tourismus auf dem ehemaligen „Bombodrom“ einen neuen Höhepunkt“, freut sich Matthias Wichmann, Leiter der Sielmanns Naturlandschaften in Brandenburg. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 2012 die naturschutzfachliche Betreuung der etwa 4000 Hektar der Südspange des ehemals sowjetischen Truppenübungsplatzes übernommen und hat in den vergangenen Jahren in die Entmunitionierung und den Ausbau der Wanderwege investiert.