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Bundespräsident bei der Heinz Sielmann Stiftung Joachim Gauck informiert sich auf der Woche der Umwelt über Stiftungsprojekte in Brandenburg und am Grünen Band

Berlin. Rund 14.000 Gäste informierten sich gestern und heute auf der „Woche der Umwelt“ im Park von Schloss Bellevue über Natur- und Umweltthemen. Prominentester Besucher am Stand der Heinz Sielmann Stiftung war Bundespräsident Joachim Gauck. Besondere Aufmerksamkeit weckten das Nationale Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“ sowie die drei Sielmanns Naturlandschaften in Brandenburg. Bei der vierten Woche der Umwelt, die das Bundespräsidialamt gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt organisierte, haben sich rund 200 Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Initiativen präsentiert.

In seiner Eröffnungsrede fragte Gauck, wie wir in Zukunft gut leben und wirtschaften könnten, ohne dafür große Mengen an fossilen Bodenschätzen zu verbrauchen? Wie könne vermieden werden, Böden, Atmosphäre und Meere zu vergiften und unsere Ökosysteme intakt zu halten?

Antworten fand er unter anderem am Stand der Heinz Sielmann Stiftung, den der Bundespräsident bei seinem Rundgang durch den Park gezielt aufsuchte. Er kenne zwar nicht alle Filme von Heinz Sielmann, interessiere sich aber sehr für die Arbeit seiner Stiftung. Besonders der Biotopverbund am "Grünen Band" und die Idee eines biotopverbindenden Trassenmanagements unter Energiefreileitungen fand er spanndend.

„Darüber wollte Herr Gauck mehr wissen, dafür bräuchte man einen extra Termin“, freut sich Dr. Nicole Schrader, Vorstandsreferentin der Heinz Sielmann Stiftung über den prominenten Besucher. „Für uns waren die beiden Tage hier ein toller Erfolg. Wir sind mit vielen interessierten Menschen ins Gespräch gekommen, konnten uns selber über spannende Projekte aus dem Natur- und Umweltbereich informieren und neue Kooperationen anbahnen. Nur mit vereinten Kräften können wir den anhaltenden Artenschwund und den Klimawandel aufhalten.“