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Bundeswehr verzichtet auf Sammelschießanlage in Döberitzer Heide

Duderstadt/Elstal – Das Bundesverteidigungsministerium gab am 6. März 2015 bekannt, dass an den Planungen für den Bau einer Sammelstandortschießanlage auf dem Truppenübungsplatz Döberitzer Heide nicht festgehalten wird. Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, zeigte sich glücklich darüber, dass die Bundeswehr mit ihrer Entscheidung gegen den Bau im Naturschutzgebiet Döberitzer Heide, den Wert des Natur- und Artenschutzes vor den Toren Berlins anerkenne.

Die Entwicklung der ehemaligen Kasernen in Krampnitz durch die Stadt Potsdam zu einem Wohnstandort wird durch die Bundeswehr nicht mehr gestört und beeinträchtigt. Vor allem für das Naturerleben und den Naturtourismus in die einmalige Heidelandschaft mit den großen Pflanzenfressern Wisent, Wildpferd und Rotwild kann durch die Naturschutzstiftung weiter geworben werden.

Gemeinsam mit der Stadt Potsdam und den Gemeinden rund um die Döberitzer Heide wird sich die Heinz Sielmann Stiftung beim Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg um eine investive Förderung für den Naturschutz und das Naturerleben in 2015 bewerben. Die Pläne der Bundeswehr hätten jegliche Entwicklung in diese Richtung negativ beeinträchtigt und massiv gestört, so Michael Beier gegenüber den Berliner und Brandenburger Medien.