CAMäleon: Heinz Sielmann Stiftung schreibt Naturfilmpreis für Jugendliche aus

Duderstadt. Jugendliche ab 12 Jahren können ihr Talent beim Naturfilm-wettbewerb CAMäleon unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Heinz Sielmann als Pionier des Naturfilms und Erfinder der Sendereihe „Expeditionen ins Tierreich“ steht dabei Pate. Einsendeschluss ist der 5. Juli 2012.

Ab sofort startet der Countdown für den Naturfilmwettbewerb CAMäleon 2012, ausgelobt von der Heinz Sielmann Stiftung. Mitmachen können Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren, einzeln, im Team, mit ihrer Film-AG oder Schulklasse. Wichtig für eine erfolgreiche Teilnahme sind das Interesse am Filmemachen, am präzisen Beobachten sowie die Begeisterung für Natur, Tiere und die eigene Umwelt. Das CAMäleon mit seinem achtsamen Rundum-Blick von annähernd 360 Grad und seiner Geduld, die es etliche Zeit in einer Position verharren lässt, ist hierfür Vorbild.

Bis einschließlich 5. Juli 2012 können filmbegeisterte Jugendliche ihre Kurzfilme auf der Internetseite von CAMäleon hochladen. Über die Ein-sendung¬en entscheidet eine Jury aus erfahrenen Filmprofis, Medien- und Umweltpäda¬gogen. Den Gewinnern winken tolle Sachpreise wie Tarnzelte, Photo- und Filmkameras.

Weitere Infos, die Teilnahmebedingungen, Tipps und Tricks für angehende Naturfilmer sowie die Gewinnerfilme aus dem vergangenen Jahr finden Interessierte unter: www.CAMäleon-jugendfilmpreis.de

Der Jugendfilmpreis CAMäleon wird unterstützt von NDR Naturfilm, GEO Magazin, dem Kindermagazin GEOlino, der Leica Camera AG und Vivara Naturschutzprodukte.

Hintergrund-Informationen:

Heinz Sielmann
Pionier des Naturfilms Heinz Sielmann (1917-2006) gilt als Pionier des Naturfilms. Mit seiner legendären Serie „Expeditionen ins Tierreich“ hat er das Genre im deutschen Fernsehen der 70er und 80er Jahre berühmt gemacht. Zugleich war es Heinz Sielmann wichtig, mit seiner Stiftung junge Menschen für die Schönheit der Natur zu sensibilisieren. Hier schafft CAMäleon die Verbindung: Der Naturfilmwettbewerb bietet Jugendlichen die Möglichkeit, das Erforschen der Natur mit Hilfe einer Filmkamera selbst in die Hand zu nehmen. Denn auch Heinz Sielmann drehte seinen ersten Film „Vögel über Haff und Wiesen", noch bevor er zwanzig war. Das Filmemachen begeistere ihn so sehr, dass er sein Hobby zum Beruf machte und überzeugter Naturschützer wurde.

Heinz Sielmann Stiftung
1994 gründeten Heinz Sielmann und seine Frau Inge die nach ihm benannte Stiftung. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und betreibt und unterstützt eine Vielzahl von Arten- und Naturschutzprojekten in ganz Deutschland. Zu den bedeutendsten gehören die drei Sielmanns Naturlandschaften Döberitzer Heide, Wanninchen und Groß Schauener Seen im Land Brandenburg. Diese ökologisch wertvollen Gebiete mit insgesamt fast 10.000 Hektar Fläche konnte die Heinz Sielmann Stiftung durch Erwerb nachhaltig für seltene oder vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen sichern. Weitere bedeutende Projekte sind Sielmanns Biotopverbund Harz-Eichsfeld-Werratal am „Grünen Band“ sowie Sielmanns Biotopverbund Bodensee. Zudem betreibt die Stiftung das Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen bei Göttingen, das zugleich Stiftungszentrale ist.