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Gladiolenwiese im UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist Deutschlands Naturwunder 2017

Duderstadt/Berlin – Vom 29. Juni bis 10. September 2017 standen die „Wilde Wiesen und Weiden“ der Nationalen Naturlandschaften im Fokus zur Wahl des Naturwunders 2017. Mit dem größten Vorkommen an Gladiolen in freier Natur hat das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft konsequent die Spitze angeführt.

Naturwunder 2017 Galdiolenwiese im Daubener Wald UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Foto: Dirk Weis

Die Vielfalt ist beeindruckend! 21 Nationale Naturlandschaften beteiligten sich mit Feuchtwiesen, Salzwiesen, Trocken- und Halbtrockenrasen, Bergwiesen, Fettwiesen und Streuobstwiesen am Wettbewerb und zeigten damit die Fülle an Wiesen, die unsere Natur- und Kulturlandschaften aufweisen.

Zum achten Mal führten die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. den Naturwunderwettbewerb 2017 durch. 4.446 Wählerinnen und Wähler beteiligten sich in diesem Jahr am Online-Voting. Sie stimmten mit 18,85 % für das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und die Gladiolenwiese im Daubaner Wald, dicht gefolgt vom UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau mit seinen Streuobstwiesen (14,79 %). Der Gewinner vom Vorjahr, der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, konnte sich ebenfalls wieder einen der vorderen Plätze sichern und belegte mit 9,84 % den dritten Platz.

Gladiolen in freier Natur? Das gibt es im UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teich-landschaft. Genau genommen handelt es sich um die Dachziegelige Siegwurz (Gladiolus imbricatus), die hier das größte Vorkommen in ganz Deutschland aufweist. Auf den Feuchtwiesen blühen sie mit hunderten Blütenständen im Juni und Juli.

Mit der Wahl zum schönsten Naturwunder machen die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. auf außergewöhnliche Naturphänomene vor der eigenen Haustür sowie in den Urlaubsregionen Deutschlands aufmerksam.