Jugendfilmpreis CAMäleon 2013 der Heinz Sielmann Stiftung verlängert Der Natur auf der (Film-)Spur – noch bis 15. Juli

Duderstadt. Einsendeschluss für Naturfilm-Wettbewerb verlängert: Jugendliche ab zwölf Jahre können noch bis zum 15. Juli 2013 ihr Talent beim CAMäleon-Filmpreis unter Beweis stellen. Ausgezeichnet werden die Gewinner im September beim Darßer Naturfilmfestival an der Ostsee in Anwesenheit renommierter Naturfilmer.

Mitmachen bei CAMäleon können alle, die zwischen zwölf und 18 Jahre alt sind. Ob Möwen am Strand, Frösche im Gartenteich oder bunte Blumenwiesen am Straßenrand – es gibt viele große und kleine Wunder in der Natur zu beobachten und zu entdecken. Bei der Wahl des Themas sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und es können sogar Filme, die bis zu zwei Jahre alt sind eingereicht werden.

CAMäleon-Sponsor Panasonic hat zu dem Wettbewerb erstmals einen Sonderpreis für den besten Naturfilmclip ausgelobt. Einzige Bedingungen: Der Clip muss sich um das Thema Natur drehen und darf nicht länger als 90 Sekunden sein. Ansonsten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

„Nehmt eine Kamera, legt Euch auf die Lauer und probiert einfach aus! Erzählt Eure eigene Naturgeschichte!“, ermuntert die Kamerafrau und Naturfilmerin Christina Karliczek, die für ihre Projekte weltweit unterwegs ist und CAMäleon als Botschafterin unterstützt. Den Spaß, den das Filmen in der Natur mit sich bringen kann, hat auch Lena Sänger (16) bereits erlebt. Die Preisträgerin 2011 resümiert nach ihrem Erfolg begeistert: „Für mich war es ein großartiges Erlebnis, den Jugendfilmpreis der Heinz Sielmann Stiftung zu gewinnen. Hierbei ist mir klar geworden, dass ich später Kamerafrau werden möchte“.

Die Preisträger des CAMäleon 2013 erwartet im September ein großer Kinoauftritt. Denn das Darßer Naturfilmfestival an der Ostsee wird vor großem Publikum die besten Einsendungen zeigen.

Der Countdown läuft: Noch bis einschließlich 15. Juli 2013 können Jugendliche ihre Kurzfilme auf der CAMäleon-Internetseite hochladen und hochwertige Preise von Panasonic gewinnen. Alle wichtigen Infos, die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular sowie Tipps und Tricks für angehende Naturfilmer finden Interessierte unter: www.CAMäleon-jugendfilmpreis.de

Hintergrundinformationen

Warum CAMäleon?
Der Wettbewerbsname CAMäleon leitet sich aus dem englischen „camera“ und den bemerkenswerten Fähigkeiten des Chamäleons ab. Dieses ist sehr anpassungsfähig. Zudem ist es den Tieren mit ihrer Geduld möglich, etliche Zeit in einer Position zu verharren. Eigenschaften, die auch ein Naturfilmer mitbringen muss, wenn er die Protagonisten seiner Filme ins rechte Licht rücken will. Nicht zuletzt stand das achtsame Auge der Echse, das in seinen Funktionen fast an eine Kamera erinnert, Pate für den Namen des Wettbewerbs. Auch Heinz Sielmann traf bei seinen zahlreichen Expeditionen häufiger auf dieses bemerkenswerte Tier.

Heinz Sielmann
Pionier des Naturfilms Heinz Sielmann (1917 –?2006) gilt als Pionier des Naturfilms. Mit seiner legendären Serie „Expeditionen ins Tierreich“ hat er das Genre im deutschen Fernsehen der 1970er und 80er Jahre berühmt gemacht. Zugleich war es Heinz Sielmann wichtig, mit seiner Stiftung junge Menschen für die Schönheit der Natur zu sensibilisieren. Hier schafft CAMäleon die Verbindung: Der Naturfilmwettbewerb bietet Jugendlichen die Möglichkeit, das Erforschen der Natur mit Hilfe einer Filmkamera selbst in die Hand zu nehmen. Denn auch Heinz Sielmann drehte seinen ersten Film „Vögel über Haff und Wiesen", noch bevor er zwanzig war. Das Filmemachen begeistere ihn so sehr, dass er sein Hobby zum Beruf machte und überzeugter Naturschützer wurde.

Heinz Sielmann Stiftung
1994 gründeten Heinz Sielmann und seine Frau Inge die nach ihm benannte Stiftung. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und betreibt und unterstützt eine Vielzahl von Arten- und Naturschutzprojekten in ganz Deutschland. Zu den bedeutendsten gehören die vier Sielmanns Naturlandschaften Kyritz-Ruppiner Heide, Döberitzer Heide, Wanninchen und Groß Schauener Seen im Land Brandenburg. Diese ökologisch wertvollen Gebiete mit insgesamt fast 12.000 Hektar Fläche konnte die Heinz Sielmann Stiftung durch Erwerb nachhaltig für seltene oder vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen sichern. Weitere bedeutende Projekte sind Sielmanns Biotopverbund Harz-Eichsfeld-Werratal an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze („Grünes Band“) sowie Sielmanns Biotopverbund Bodensee. Zudem betreibt die Stiftung das Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen bei Göttingen, das zugleich Stiftungszentrale ist.
Weitere Informationen unter www.sielmann-stiftung.de

Darßer Naturfilmfestival
Die neun nominierten Filme werden im Rahmen des Green Screen Naturfilmfestivals, das vom 25. – 29. September 2013 auf dem Darß an der Ostsee stattfindet, gezeigt. Die Gewinner der jeweiligen Kategorien werden außerdem als Bühnengäste zur großen Preisverleihungs-Gala des Festivals mit etwa 3000 Zuschauern geladen. Hier werden sie am 28. September Seite an Seite mit international renommierten Naturfilmern einem großen Publikum vorgestellt. Das Darßer Naturfilmfestival hat sich seit 2005 in Deutschland als eines der größten Naturfilmfestivals mit internationalem Renomee etabliert. Das Programm mit vielen Erst- und Uraufführungen lockt alljährlich viele Tausend Besucher an – unter ihnen viele Filmschaffende und junge Menschen.
Weitere Informationen unter www.darsser-naturfilmfestival.de