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Ministerpräsident Woidke erkundet die Heide mit dem Fatbike

Am Mittwoch, den 17. Juli hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Tourismus Marketing Brandenburg Interessierte zur Tourismus-Pressefahrt eingeladen. Am Nachmittag war Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide das Ziel der Fahrt. 10 Jahre zuvor, platze, mitten in die damalige Tourismus-Pressefahrt Seenland Oder-Spree, die Nachricht, dass die Bundeswehr nach jahrelangen friedlichen Protesten für die „Freie Heide“ auf die Nutzung des sogenannten „Bombodroms“ in der Wittstock-Ruppiner Heide zwischen Neuruppin und Wittstock verzichten wird.

Pferdestärken bringen den Ministerpräsidenten zum Heinz-Sielmann-Hügel. Foto: Nora Künkler

Auf der Kutsche erklärt Projektleiter Dr. Jörg Müller Wissenswertes über die Heide. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der Minsterpräsident (Mitte), Michael Beier, Vorstandsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung und Rainer Entrup haben sichtlich Spaß an der Fat-Bike Tour. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Familie Richter, Inhaber des Fahrradverleihs "Big Wheel Pflazheim", ist sichtlich Stolz auf den prominenten Fahrgast. Foto: Nora Künkler

Die Landfrauen Rägelin sorgten für das leibliche Wohl. Foto: Nora Künkler

Die Wissenschaftler des Geo-Forschungs-Zentrums aus Potsdam erklären die Messgeräte. Foto: Nora Künkler

Mittlerweile sind etwa 14 Kilometer Wege in dieser größten Heidelandschaft Europas von Munition und Altlasten beräumt und für die Bevölkerung freigegeben. Der 15 Meter hohe Heideturm auf dem Heinz-Sielmann-Hügel ergänzt seit dem Frühjahr 2019 das touristische Angebot. Auch sonst ist das zarte Pflänzchen Naturtourismus in der Region in den letzten Jahren weiter gewachsen. Verschiedene Akteure präsentierten zu dem Termin ihre Angebote. Olaf Wolff war mit seinem Fitnessstudio Natur vor Ort. Naturführer Andree Kienast bewarb seine Touren und Sternenwanderungen. Familie Richter aus dem nahegelegenen Pfalzheim präsentierte Fat-Bikes mit unterstützendem Elektro-Antrieb. Mit den breiten Reifen ist der märkische Zuckersand in der Heide kein Problem für Zweiradfahrer. Das Geo-Foschungs-Zentrum aus Potsdam erforscht den Lebensraum Heide in einem einmaligen wisschenschaftlichen Projekt. Mit Drohnen wird der Zustand der Pflanzen aus der Luft erfasst und bewertet. Ministerpräsident Woidke informierte sich ausführlich bei den einzelnen Anbietern. Besonders Lob erhielten die Landfrauen Rägelin, die die Teilnehmer mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen versorgten.

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