Mondscheinfest in der Döberitzer Heide Musikalischer Laternenumzug zu den Heidegeistern mit „Leierorje“ Hjalmar Bong

Elstal. Im Oktober ist Hochsaison für Hexen, Gespenster, Geister und alle, die sich gerne Gruseln, denn am 31. Oktober ist Halloween. In Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide nennt sich das „Mondscheinfest“ und findet auch schon am 22. Oktober statt. Kreatives Kürbisschnitzen gehört ebenso zum Mondscheinfest in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide wie ein romantischer Laternenumzug.

Um den Ursprung der ausgehöhlten, leuchtenden Kürbisse rankt sich eine Legende, und ihre Aufgabe bestand darin, böse Geister vom Haus fernzuhalten. Deshalb sollten die Grimassen, die aus ihm herausgeschnitzt werden, auch möglichst furchterregend aussehen.Nach vollbrachter Arbeit warten auf die Teilnehmer viele angenehme Überraschungen.

Spiele und Basteln mit Naturmaterialien stehen im Mittelpunkt. Die schönsten selbst gebastelten Kürbislampions werden prämiert. Beim beliebten „Kienäpfel-Weitwurf“ werden viele überrascht sein, dass etwas so leichtes wie ein trockener Kiefernzapfen gar nicht so weit fliegen will, wie man vielleicht annimmt. Eine Kinderschminkerin verziert die Gesichter mit passenden Motiven. Am Lagerfeuer können sich die Teilnehmer mit Stockbrot stärken, und wer es deftiger mag, für den stehen Kürbissuppe oder Bratwurst bereit.

Musikalisch wird der Nachmittag durch „Leierorje“ Hjalmar Bong begleitet. Der bekannte Falkenseer kommt mit Leierkasten und Akkordeon und vielen stimmungsvollen Melodien. Am liebsten spielt er Altberliner „Musike“ wie „Wenn der Justav und die Juste vor der Haustür stehen“, aber auch viele Kinderlieder hat er in seinem Repertoire. Abschließender Höhepunkt ist ein musikalischer Laternenumzug um das Schaugehege zu den Heidegeistern.

Das Gruselfest „Halloween“ stammt übrigens nicht aus den USA, wie die meisten Menschen glauben. Vermutlich geht Halloween auf eine Tradition der alten Kelten zurück. Sie lebten bereits vor vielen Tausend Jahren in Irland, Schottland und weiteren Gebieten Europas und feierten damals eine Art Totenfest. Ursprünglich wurde es in der Nacht des elften Vollmonds eines Jahres gefeiert. Nach dem keltischen Kalender war dies der Winteranfang. In dieser Nacht verabschiedeten sich die Kelten vom Sommer.

Im 19. Jahrhundert sind viele Iren, die Nachfahren der alten Kelten, in die USA ausgewandert. Ihre Traditionen haben sie mitgenommen. In den Vereinigten Staaten und Kanada hat sich der „Halloween“-Brauch erneut verändert und mit der Zeit weit verbreitet. Aus den USA kam er in den achtziger Jahren dann wieder zurück in die europäischen Länder. Seitdem finden sich hier jedes Jahr mehr Menschen, die im Herbst Kürbisse aushöhlen, sich schaurig verkleiden, gruselige Speisen zubereiten und Gruselpartys feiern.

Was: Mondscheinfest
Wann: 22. Oktober 2011, 16:00 – 19:00 Uhr
Wo: Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide, 14641 Wustermark / OT Elstal

Anfahrt: Abfahrt von der B 5 Elstal „Olympisches Dorf“ , Eingang Schaugehege Zur Döberitzer Heide 10
Eintritt: Schaugehege: Erwachsene 3 EUR, Kinder 1 EUR (Kinder, die einen Mondlampion mit LED-Licht mitbringen, haben freien Eintritt)

Weitere Informationen erhalten Redaktionen bei: Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide unter 033234-22 223 oder per E-Mail unter info@snl-doeberitzer-heide.de