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Naturnahes Firmengelände: SPIR STAR AG übernimmt Verantwortung für Natur

Im beschaulichen Rimbach produziert die SPIR STAR® AG Höchstdruckschläuche. Das mittelständische Unternehmen ist einer der international führenden Hersteller in diesem Bereich. Nun stellt sich CEO Ruben de Graaf mit seinem Team einer neuen Herausforderung: Mit der naturnahen Gestaltung des Firmengeländes wirkt die SPIR STAR® AG auf lokaler Ebene dem globalen Rückgang der Artenvielfalt entgegen.

Mit Spaten, Schaufel und Rechen im Einsatz für die Natur 

Naturgartenprofi Ute Geyer reiste am Mittwoch den 16. September 2020 mit einer ganzen Autoladung voll neuer Pflanzen zum Firmengelände der SPIR STAR® AG. Schnell wurden Gartengeräte an CEO Ruben de Graaf und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt. Ute Geyer erklärte, welchen Standort die heimischen Pflanzen bevorzugen. Dann wurden die neuen Bewohner des Firmengeländes gemeinsam eingepflanzt. Die Pflanzung heimischer Frühblüher und Heckensträucher ist Teil der Umgestaltung des Firmengeländes im hessischen Rimbach. Für de Graaf ist das Engagement eine Selbstverständlichkeit: „Es gibt keinen Planeten B und jeder muss seinen Teil zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt beitragen. Dies wird aktiv in unserem Unternehmen gelebt.“ Die Aktion ergänzt vorangegangene Maßnahmen. Mehr als 80 % der zur Verfügung stehenden Grünfläche am Rimbacher Standort wurden bereits umgestaltet. Im Mai dieses Jahres wurden bereits über 200 Einzelstauden aus etwa 75 heimischen Pflanzenarten angepflanzt. Damit Wildbienen nicht nur Nektar, sondern auch ein Zuhause finden, wurden Sandflächen und Totholzinseln eingerichtet. Dort legen Wildbienen ihre Niströhren an. Dass SPIR STAR® auf dem richtigen Weg ist, zeigen die neuen Gäste auf dem Firmengelände. Regelmäßig schaut Frau Reh mit Nachwuchs vorbei und Wildbienen umsummen den Pausenplatz.

 

Experten ins Boot geholt

Beraten wird das Unternehmen dabei von der Heinz Sielmann Stiftung in Zusammenarbeit mit der Naturgartenplanerin Ute Geyer. „Wir unterstützen Unternehmen von der Erstinformation über konkrete Maßnahmen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit bei dem Vorhaben ihre Flächen und Lieferketten ökologischer zu gestalten“, erklärt Dr. Martina Koch, zuständige Referentin bei der Heinz Sielmann Stiftung. „Dabei arbeiten wir mit lokalen Experten zusammen. Sie kennen sich mit regionalen Besonderheiten aus und können die bestmöglichen Pflanzenkombinationen für die Standorte auswählen“, so Martina Koch weiter. Jetzt im September ist die beste Zeit um neue Blühwiesen anzulegen. Insgesamt werden über 1.600 m² neu angesät. Zusätzlich entsteht eine neue Wildstrauch-Hecke als Rückzugsort für Vögel. Die Früchte und Beeren der heimischen Sträucher liefern Vögeln im Winter wertvolle Nahrung. Jetzt kommen auch mehrere 100 Blumenzwiebeln in die Erde. Im Spätwinter und zeitigen Frühjahr sind die Frühblüher die erste Nahrungsquelle für Insekten.

Alle Fotos: Silas Stein – BILDKRAFTWERK

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