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Naturpark wird erweitert: Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide teil der Nationalen Naturlandschaft

Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land im Norden Brandenburgs wird erweitert: Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide sowie der nördliche Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes und ein Teil des Granseer Platte vergößern die Fläche des Naturparks um ganze 18.000 Hektar. Ein Novum für Brandenburg.

Volker Gehrmann, www.karacho.berlin Nur mit entsprechender Pflege blüht das Heidekraut im August und September rund um den Heinz-Sielmann Hügel üppig.

Die Fläche des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land soll sich vergrößern. Damit greift das Brandenburger Umweltministerium die Initiative der Region auf, die schon viele Jahre verfolgt wird. Drei Teilflächen, unter anderem die Kyritz-Ruppiner Heide, sollen der Initiative folgend Bestandteil des Naturparks werden. Bei den geplanten Erweiterungsflächen handelt es sich um die naturschutzfachlich sehr wertvolle Kyritz-Ruppiner Heide, den Verbindungsraum zwischen der Heide und der heutigen Naturparkgrenze sowie die vielseitige Landschaft im Bereich der Granseer Platte bei Lindow/Mark auf dem Gebiet des Landkreises Ostprignitz-Ruppin.

Bedeutendste Heidefläche Deutschlands

Die Kyritz-Ruppiner Heide zählt in Deutschland zu den bedeutendsten Heideflächen und unzerschnittenen Räumen mit hohem Naturschutzwert. Das Betreten der Fläche, die früher als Bombodrom bezeichnet wurde und als Bombenabwurfplatz diente, ist wegen der Munitionsbelastung bis auf Weiteres nicht absehbar. Im Südteil sind aber bereits heute Wanderungen möglich: Hier können Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste der Sielmanns Naturlandschaften Kyritz-Ruppiner Heide auf dem freigegebenen Heideerlebnisweg zwischen Neuglienicke, Pfalzheim und Rossow wandern. Dort bietet der 15 Meter hohe Heideturm auf dem Heinz-Sielmann-Hügel eine gute Möglichkeit für Naturbeobachtungen.

Die Kyritz-Ruppiner Heide gehört zu den „dunkelsten“ Landschaften Deutschlands. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft hat daher beschlossen, gemeinsam mit der Naturparkverwaltung das ehemalige Bombodrom zum Sternenpark zu entwickeln und den Astro-Tourismus gezielt zu fördern.

Karten und weitere Informationen zur geplanten Erweiterung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg:

Kartenmaterial

 

Hier finden Sie die Mitteilung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zur Naturparkerweiterung: Mitteilung lesen

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