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Ökofilmtour 2015: Heinz Sielmann Stiftung zeichnet Naturfilm „Karussell des Lebens“ aus

Duderstadt / Potsdam – Der Film „Karussell des Lebens – die Streuobstwiese“ von Annette und Klaus Scheurich, Mi-Yong Brehm und Moritz Mayerle erhielt heute den Preis der „Ökofilmtour 2015“ für den besten Kinder- und Jugendfilm. Ralf Donat, Naturschutzfachmann der Heinz Sielmann Stiftung, überreichte den mit 5000 EUR dotierten Filmpreis. Die Preisverleihung fand im Rahmen der festlichen Abschlussveranstaltung des Brandenburger Filmfestivals im Potsdamer Hans-Otto Theater statt.

„Der Film zeigt, dass die Heinz Sielmann Stiftung mit ihrem Engagement für die Streuobstwiese richtig liegt. Die Streuobstwiese ist als Biotop ungeheuer wertvoll. In diesem ausgezeichneten Film wird sie uns auch als Kunstwerk nahe gebracht, so dass man plötzlich den Wunsch in sich spürt, sie einmal selbst real zu erleben - nicht nur als Kind“, betonte Ralf Donat, selbst ausgewiesener Spezialist der Naturfotografie.

„Die ungewöhnlich starken Naturbilder des Films erreichen Erwachsene genauso wie Kinder oder Jugendliche. Das Zusammenspiel von Natur, Mensch und Tier im Rhythmus der Jahreszeiten zu erleben, wird hier zum Ereignis. Und die Streuobstwiese ist das lebendige Gleichnis für ein wunderbar erzähltes Abenteuer“, heißt es in der Begründung der Jury.

Weitere Filmpreise

Fünf weitere Filme erhielten einen Preis:
„Energie vom Feld“, Autor und Regie: Lorenz Knauer, erhielt den Zukunftsfilmpreis von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (5000 €).

„Natur unter Beschuss – ökologische Folgen des Krieges“, Autor und Regie: Maximilian Mönch, erhielt den Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg (5000 €).

„Böse Mine, gutes Geld. Das schmutzige Geschäft mit der Kohle“, Autor und Regie: Peter Ruppert, Jo Schück und Michael Strompen, erhielt den Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung, verliehen durch die Deutsche Umwelthilfe e.V..

„Vierzehn – Erwachsen in neun Monaten“, Autorin und Regie: Cornelia Grünberg, erhielt den Preis der Stadt Potsdam für die beste künstlerische Leistung vom Klimabündnis der Landeshauptstadt Potsdam (5000 €).

Publikumspreis für Wim Wenders „Salz der Erde“
Die sechste Auszeichnung, der Publikumspreis, ging nach mehr als 200 Filmvorführungen mit rund zehntausend Besuchern in Brandenburg an Wim Wenders‘ eindrucksvollen Film „Das Salz der Erde“. Seine Hommage an den brasilianischen Meister der Sozialfotografie Sebastião Salgado war bei der Oscar-Verleihung 2015 für den besten ausländischen Film nominiert, löste in Cannes und München beim Publikum lang anhaltende Ovationen aus und hat auch das Brandenburger Publikum begeistert.

Jury
Dr. Monika Griefahn Sprecherin der Ökofilmtour-Jury, Co-Vorsitzende der Right Livelihood Award Foundation („Alternativer Nobelpreis“),
Michael Beier Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung
Dr. Horst Hamm Publizist, Filmemacher und Umweltaktivist
Ulli Pfau Filmemacher, Filmproduzent Fa. EIKON Berlin
Bertram Verhaag Dokumentarfilmer Denkmal-Film GmbH München

Mehr zum „längsten Filmfestival Deutschlands“ (RBB) mit 46 Kino- und Fernsehfilmen sowie 5 Kurzfilmen an mehr als 60 Orten Brandenburgs finden Sie unter www.oekofilmtour.de