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Rückenwind für die letzten Schreiadler-Reviere Deutschlands

Der Schreiadler (Aquila pmarania) ist Deutschlands kleinste und am stärksten bedrohte Adlerart. Etwa 100 Paare brüten in Deutschland, 10 davon in Brandenburg. Die Adler brauchen alte Wälder zum Brüten und nutzen offene Landschaften zum Jagen. Die intensive landwirtschaftliche Nutzung der Flächen, die an die Nistplätze der Adler grenzen, verschlechtert das Nahrungsangebot der Altvögel und Küken.

Schreiadler sind in Deutschland streng geschützt. Foto: Hans Glader

In den letzten vier Jahren unterstützte daher die Heinz Sielmann Stiftung den NABU Regionalverband Gransee beim Kauf und der Schreiadler-freundlichen Gestaltung entsprechender Flächen. Dabei hat der Verein es geschafft, die geplanten Projektziele bei Weitem zu übertreffen: Anstelle der ursprünglich anvisierten 13 Hektar konnten über 25 Hektar Land erworben werden. Auf weiteren 17 Hektar in Privateigentum wurden ebenfalls Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, um die Jagdgründe der Schreiadler langfristig zu schützen.  Dadurch hat das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Schutz der regionalen Schreiadlerpopulation leisten können.

Weitere wichtige Förderprojekte der Heinz Sielmann Stiftung finden Sie unter: 

www.sielmann-stiftung.de/foerderprojekte