Schnee und Eis – das Wildpferd verträgt's

04.12.2008, Elstal. Przewalski-Pferde in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide nehmen die Dezemberkälte gelassen. Die Stimmung der Przewalski-Pferde kann kein Wässerchen und erst recht kein Schneetreiben trüben. So ein erster zarter Wintertag ist noch gar nichts gegen die Minus 40° Celsius, denen die Pferde in ihrer Heimat in den innerasiatischen Berg- und Wüstensteppen standhalten können.

Hier in der Döberitzer Heide konnten sie sich im Sommer ein ordentliches Fettgewebe anfressen und das lange wollige Winterfell schützt sie vor den Schneeflocken. Zum anderen drosseln sie im Winter ihren Stoffwechsel und reduzieren ihre Unterhauttemperatur nahe der Öberfläche auf 24°Celsius, um den Verlust der inneren Körperwärme einzuschränken. In der Eingewöhnungszone der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide finden die Wildpferde auch im Winter einen mit Heidekraut und Jungbirken gut gedeckten Tisch.

Gerade jetzt bietet sich die Döberitzer Heide ideal für lange Winterspaziergänge an, bei denen im Schaugehege und in der Eingewöhnungszone des Wildnis-Großprojektes auch die Wildpferde und Wisente bestaunt werden können.

In Sielmanns Schaugehege in Elstal findet am Sonntag, den 14. Dezember von 15.00 bis 19.00 Uhr ein Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsbaumverkauf statt. Glühwein und Bratwurst wärmen auch diejenigen Besucher, die noch nicht über ein dichtes Winterfell verfügen.

Für den Eintritt zum Schaugehege und dem Weihnachtsmarkt zahlen Erwachsene 2,50 €, ermäßigt 1,50 € und Kinder 1 €.

Die Anfahrt erfolgt über die B5 zur Abfahrt Elstal / Olympisches Dorf. Folgen Sie den Schildern zur Sielmanns Naturlandschaft.

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