Sonderausstellung SIELMANN! verlängert bis 29.04.2018 im Museum für Naturkunde Berlin

Etwa eine Viertelmillion Besucher zählte die Sonderausstellung über den berühmten Naturfilmer Heinz Sielmann bisher. Auf Grund des überwältigenden Interesses hat das Museum für Naturkunde Berlin gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung beschlossen, die Sonderausstellung bis zum 29. April 2018 zu verlängern.

Im Heinz Sielmann Jubiläumsjahr anlässlich seines 100. Geburtstages präsentiert das Museum für Naturkunde Berlin gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung die Ausstellung "SIELMANN!". Inhalt der Ausstellung ist die Arbeit der Heinz Sielmann Stiftung, die für erfolgreichen Natur- und Artenschutz in Deutschland steht. Sie zeigt besondere heimische Tierarten wie Wisent, Wildkatze und Luchs, die von den Schutzflächen der Heinz Sielmann Stiftung profitieren, und sie beschäftigt sich auch mit dem Leben Heinz Sielmanns. In Anlehnung an den Erfindergeist des Tierfilmers besticht die Ausstellung mit einer ungewöhnlichen Medieninszenierung. Sie richtet sich an ein breites Publikum. Interessant für Familien ist eine spezielle Kinderebene, in der das junge Publikum eigene Entdeckungen machen kann.

„Entdecken ist insgesamt das Motto der einfallsreichen Inszenierung, ganz in Anlehnung an das Lebenswerk des berühmten Tierfilmers. Ein besonderes Ziel ist es, Besuchern die Faszination der Natur vor unserer eigenen Haustür zu vermitteln“, betont Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, „auch über die Ausstellung hinaus.“ Wer sich angesprochen fühlt, findet in der Ausstellung viele Hinweise, wo Natur hautnah und live zu entdecken ist.

„Menschen geht es besser, wenn sie Zeit mit der Natur verbringen“, so Generaldirektor Johannes Vogel. „Das Museum für Naturkunde Berlin möchte versuchen, einen Ort zu schaffen, in dem Wissenschaft und Gesellschaft sich treffen, in Diskurs treten und gemeinsam die besten Lösungen für eine nachhaltige Zukunft erarbeiten.“

SIELMANN! ist als Wanderausstellung konzipiert und wird in Berlin zum ersten Mal gezeigt. Über die Heinz Sielmann Stiftung wird die Schau im Anschluss auch an anderen Standorten in Deutschland präsentiert.