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Spende an die Heinz Sielmann Stiftung hilft Lebensweise der Tiere zu verstehen

Elstal – Eine Spende von 3000 Euro kommt einem Forschungsprojekt über die großen Pflanzenfresser Wisent und Przewalski-Pferd in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Berlin zugute. Am vergangenen Freitag überreichte Dr. René Krawczynski, Ökologe des Unternehmens energiequelle, dem Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, Michael Beier, einen symbolischen Scheck.

„Ich bin seit langem Fan des Wildnisgroßprojekts in der Döberitzer Heide. Die Arbeit der Heinz Sielmann Stiftung zur Offenhaltung der Landschaft und Förderung der biologischen Vielfalt hat für mich Vorbild-Charakter“, betonte der Chef-Ökologe des Unternehmens für regenerative Energien aus Zossen. Dr. René Krawczynski hat selbst zur Offenhaltung von Heidelandschaften und Bewahrung der biologischen Vielfalt an der Universität Cottbus gearbeitet.

„Die Summe kommt unserem Forschungsprojekt in der Döberitzer Heide zugute, sie wird für die Besenderung von Wisenten und Przewalski-Pferden eingesetzt. Mittels der GPS-Sender liefern die Tiere wertvolle Daten zu ihrer Lebensweise. Die Auswertung dieser und weiterer Daten hilft uns, die Ansprüche der großen Pflanzenfresser an ihren Lebensraum noch besser kennenzulernen“, erklärte Vorstand Michael Beier.

Dreijähriges Forschungsprojekt

Die Besenderung der großen Pflanzenfresser ist Teil eines dreijährigen Forschungsprojekts. Die Doktorandin Luisa Zielke hat im Februar 2016 mit ihren Untersuchungen in dem Wildnisgroßprojekt westlich von Berlin begonnen. Ihre Promotionsarbeit wird von der Heinz Sielmann Stiftung, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Forschungsverbund Berlin e.V., und der Universität Rostock unterstützt.

Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

Wisent und Przewalski-Pferd gestalten und erhalten mit ihrer Lebensweise die Döberitzer Heidelandschaft am westlichen Rand von Berlin. Durch ihr Fressverhalten, ihre Liegeflächen und die Leidenschaft für ausgiebige Sandbäder tragen die Pflanzenfresser dazu bei, die Flächen von Pflanzenbewuchs offen zu halten. Offene Flächen sind ökologisch erwünscht, denn sie bieten vielfältige Lebensräume für mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, darunter Seeadler, Wiedehopf und Fischotter sowie Sumpfknabenkraut, Lungenenzian und Sonnentau. Die Döberitzer Heide gehört zu den europaweit wertvollsten Lebensräumen für seltene Tier- und Pflanzenarten und ist deshalb von der EU als FFH-Gebiet eingestuft.

Mehr dazu unter www.sielmann-stiftung.de/ueber-uns/forschung