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Vom Büro in die Wildnis Betriebsausflug für den Naturschutz in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer

Elstal. Einen Tag lang tauschten rund 20 Mitarbeiter von First Solar aus Frankfurt/Oder und Berlin ihren gewohnten Arbeitsplatz gegen die freie Natur. Im „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit“ bietet die Heinz Sielmann Stiftung Unternehmen und ihren Mitarbeitern ab sofort die Möglichkeit, mit persönlichem Arbeitseinsatz den Naturschutz vor Ort zu unterstützen. Konkret wurden heute Teile der Wanderwege rund um die Wildniskernzone in der Döberitzer Heide für Radfahrer ausgebaut.

 „Klimawandel und Artenvielfalt geht uns alle an“, betont Sebastian Fasbender von First Solar. „Das Angebot der Heinz Sielmann Stiftung, hier in der Döberitzer Heide aktiv zu werden und den Erhalt der Artenvielfalt tatkräftig zu unterstützen, hat uns nicht nur großen Spaß gemacht. Wir haben heute auch viel Wissenswertes über die Besonderheiten und die Bedeutung dieses Wildnis-Projektes erfahren“.

Nach getaner Arbeit hatten die Mitarbeiter von First Solar noch ausreichend Gelegenheit, die Döberitzer Heide zu erkunden und das Schaugehege mit den Przewalski-Wildpferden und den Wisenten zu besuchen. Abgerundet wurde der Naturschutz-Tag mit einem deftigen Feierabend-Essen am Lagerfeuer.

“Mit diesem Angebot wollen wir die Natur als Gegenpol zum hektischen Alltag am Arbeitsplatz und in der Stadt erlebbar machen“, erklärt Michael Spielmann, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung. „Und natürlich freuen wir uns, wenn wir auf diese Weise auch neue Naturschützer und Förderer gewinnen können.“

Hintergrund
Vom Büro in die Natur
Mit dem Projekt „Vom Büro in die Natur“ vermittelt die Heinz Sielmann Stiftung Unternehmen und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, mit ihrem persönlichen Arbeitseinsatz zum Beispiel im Rahmen eines eintägigen Betriebsausflugs den Naturschutz vor Ort zu unterstützen.

Ziel ist es, die Wertschätzung für die Naturlandschaften und die Bekanntheit der Schutzgebiete in Deutschland durch eigenes Erleben langfristig zu erhöhen. Naturschutzmaßnahmen wie Baumpflanzungen, Lehrpfade und Beschilderungen in Stand setzen, Nisthilfen aufhängen, Datenerhebungen oder Umweltbeobachtungen für die Forschung sind außer in den Naturlandschaften der Heinz Sielmann Stiftung in 14 Nationalparks, 15 Biosphärenreservaten und über 100 Naturparks möglich. Umwelt- und Bewusstseinsbildung sind ein wichtiges Instrument, um die Akzeptanz von Schutzgebieten zu erhöhen und Verhaltensänderungen herbeizuführen.

Weitere Informationen und Buchung:
Auskunft zu den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und zu Terminanfragen für einen Tag „Vom Büro in die Natur“ bekommen Sie bei der Heinz Sielmann Stiftung per E-Mail unter n.schrader @sielmann-stiftung.de oder telefonisch unter 030-263939-014

Döberitzer Heide – Wildnis & Artenvielfalt erleben Die rund 5.000 Fußballfelder große Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide bietet das Abenteuer Wildnis vor den Toren Berlins. Wer gleichzeitig Ruhe und Vielfalt sucht, ist hier genau richtig. Das Wanderwegenetz umfasst rund 60 Kilometer und führt entlang an Heideflächen, Feuchtwiesen, Mooren, alten Hute- und Laubmischwäldern. Von Aussichtplattformen und dem neuen 13 Meter hohen Aussichtsturm aus erhalten Besucher faszinierende Einblicke in die Wildniskernzone, ohne das sensible Ökosystem zu stören.

Zusammen mit Wisenten, Rot -und Damwild sorgen die Przewalsik-Pferde als „natürliche Rasenmäher“ dafür, die ökologisch wertvollen Halboffen-Landschaften der Döberitzer Heide zu erhalten. Zu sehen sind die tierischen Landschaftspfleger außer in der Wildniskernzone auch im Schaugehege. Neben dem Informationszentrum und dem Streichelzoo für die jüngsten Besucher bietet die Heinz Sielmann Stiftung Besuchern regelmäßig interessante Veranstaltungen und Führungen an. Im letzten Jahr lockte allein das Schaugehege rund 26.000 Besucher an.