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Waldbrandgefahr auf ehemaligen Truppenübungsplätzen besonders hoch

Viele Menschen suchen zur Zeit Erholung von den Unsicherheiten des Alltags in Sielmanns Naturlandschaften Brandenburg. Das gute Wetter lockt mehr Besucher als üblich in die freie Natur. Die Heinz Sielmann Stiftung bittet in Hinblick auf die hohe Waldbrandgefahr um erhöhte Achtsamkeit! Gerade die ehemaligen Truppenübungsplätze haben ein besonderes Risikopotenzial.

Hier ist zum Glück ein kontrolliertes "kaltes" Feuer zu sehen, wie es in der Kyritz-Ruppiner Heide zur Landschaftspflege eingesetzt wird. Foto: Lothar Lankow

Munition im Boden ist tickende Zeitbombe

Zurzeit kommen mehrere Faktoren zusammen: Die trockene Wetterlage der vergangenen Wochen lässt das Waldbrandrisiko in Brandenburgs Wäldern auf Gefahrenstufe vier von fünf steigen. Gleichzeitig sind viele Spaziergänger unterwegs, die bei dem schönen Wetter Ablenkung und Erholung von belastenden Situationen aufgrund von Kontaktbeschränkungen suchen. Gerade die ehemaligen Truppenübungsplätze können von Waldbränden besonders betroffen sein. Dort können sich Brände wegen der Munitionsbelastung im Boden unkontrolliert ausbreiten. Das Löschen ist besonders schwer, denn weite Teile dürfen, vor allem im Brandfall, nicht betreten werden. Dies trifft für Sielmanns Naturlandschaften Döberitzer Heide und Kyritz-Ruppiner Heide besonders zu. Die Heinz Sielmann Stiftung als Flächeneigentümer bittet daher alle Besucher, die Verhaltensregeln zu befolgen:

-       Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Heiße Autoteile können trockenes Gras entfachen.

-       Rauchen verboten - Zigarettenkippen gehören sowieso nicht in die Natur.

-       Kein offenes Feuer oder kochen auf Gaskochern

 

Erholung in der Natur erwünscht und gestattet

Alle Erholungssuchenden sind weiterhin herzlich eingeladen, den Frühling in Sielmanns Naturlandschaften Brandenburg zu genießen. Halten Sie sich dabei bitte an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Auch wenn geführte Wanderungen und Veranstaltungen vorerst abgesagt oder verschoben wurden, sind die Landschaften ideale Räume für unmittelbare Naturerlebnisse. Wie auch sonst, sollten sich alle Gäste an die üblichen Regeln halten und damit zum Schutz der Natur beitragen. Dazu gehört auch, die Wege nicht zu verlassen. Hunde sollten im Sinne der Wildtiere, die nun mit dem Brutgeschäft und der Aufzucht der Jungen beginnen, aber auch im Sinne des Hundes, der in dem unübersichtlichen Gelände leicht verloren gehen kann, an der Leine geführt werden. Sollte die Waldbrandstufe auf fünf steigen, kann es zu temporären Sperrungen der Wege kommen.