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Wasserversorgung bei Dürre gesichert

In Sielmanns Naturlandschaft Tangersdorfer Heide wurden im Februar 2021 die Bauarbeiten für eine kombinierte Löschwasserentnahmestelle und Wildtiertränke mit Brunnenanschluss abgeschlossen. Der Bau konnte durch Spenden realisiert werden. Nun können Wildtiere und Schafherden auch dann trockene Perioden überrbücken, wenn natürliche Wasserstellen austrocknen.

Tanja Marotzke Im märkischen Sand versickert Wasser schnell. Ein Brunnen soll Abhilfe schaffen.
Dr. Matthias Wichmann Bagger formen die kombinierte Löschwasserstelle mit Wildtränke.
Dr. Jörg Müller Schafherden pflegen die offene Landschafts und werden von Herdenschutzhunden bewacht. Sie brauchen eine konstante Wasserversorgung.

Die Sommer 2018 und 2019 haben uns schmerzlich gezeigt, dass wir uns besser auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereiten müssen. Fast alle natürlichen Wasserstellen in Sielmanns Naturlandschaft Tangersdorfer Heide waren ausgetrocknet. Um die Landschaft angepasst pflegen zu können, arbeitet die Heinz Sielmann Stiftung eng mit Schäfereien zusammen. Doch die Schafe brauchen eine konstante Wasserversorgung. Über weite Strecken mussten Wassertanks transportiert werden. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand und ab einem gewissen Punkt können die Schäfer gar nicht mehr rentabel arbeiten. Dank der großzügigen Spende unserer Unterstützerinnen und Unterstützer sind wir nun für die kommenden Jahre gerüstet: Ein Brunnen und eine Wasserstelle wurden anlegt und um einen Löschwasserteich ergänzt. So wird die Wasserversorgung der Schafe und Wildtiere in den Sommermonaten sichergestellt. Auch für den Fall eines Waldbrandes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz sind Feuerwehren nun besser gewappnet.