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Wegesperrungen wegen Landschaftspflegemaßnahmen in der Döberitzer Heide

In Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide sind voraussichtlich bis Ende Februar 2018 die Zugänge in Krampnitz und an der Speckdammbrücke geschlossen. Grund dafür sind Landschaftspflegemaßnahmen zum Erhalt seltener und wertvoller Offenlandbiotope.

Rastplatz an der „Wüste“ - Döberitzer Heide. Foto: Peter Nitschke
Rastplatz an der „Wüste“ - Döberitzer Heide. Foto: Peter Nitschke

Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände ist bei Pflegearbeiten nicht auszuschließen, dass sich noch Munitionsreste im Boden befinden. Deshalb muss beim Mähen oder Roden von Bäumen und Sträuchern ein ausgedehnter Sicherheitsradius eingehalten werden. 

Die Heinz Sielmann Stiftung bittet um Verständnis bei den Besucherinnen und Besuchern der Döberitzer Heide, die im Südosten an den Eingängen Krampnitz und Speckdammbrücke ihre Wanderung beginnen wollen. Alle anderen Zugänge sind zurzeit frei zugänglich.

 

Seltene Arten schützen

Durch die Maßnahmen soll der typische Charakter der offenen und halboffenen Landschaft wieder hergestellt bzw. erhalten werden. Davon profitieren solche für diese Landschaft typischen und seltenen Tierarten wie Heidelerche, Wiedehopf und Rotbauch-Unke. In den geschützten Feuchtwiesen, Trockenrasen und Heidekrautfluren sollen z. B. Wiesen-Schaumkraut, Karthäuser-Nelke und Graue Skabiose erhalten werden. 

Die entsprechende Pflege richtet sich nach der Verordnung des Naturschutzgebiets und resultiert auch aus Verpflichtungen der Natura 2000-Richtlinien. Die Pflegearbeiten sind darüber hinaus mit dem Landesumweltamt abgestimmt.

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