Spenden Spenden Veranstaltungen Veranstaltungen Newsletter

Zahl der Wirbeltiere dramatisch zurückgegangen

Wustermark/Elstal. Heinz Sielmann Stiftung schafft Schutzräume gegen Artenschwund. Große Schutzgebiete unter Einbindung der Menschen: Das sind für die Heinz Sielmann Stiftung zentrale Bausteine im Kampf gegen das zunehmende Artensterben. Der aktuelle WWF-Living Planet Report 2016 zeigt, dass sich die Populationen der untersuchten Wirbeltierarten weltweit seit 1970 um fast 60 % reduziert haben. Unzählige Wirbeltierarten sind damit vom Aussterben bedroht, viele sind bereits ausgestorben. Die Zerstörung von Lebensräumen und die Übernutzung an Land und im Wasser durch den Menschen ist dabei eine der Hauptursachen des globalen Artenschwunds. Das Nationale Naturerbe, Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke sind wichtige Instrumente, um dieser bedrohlichen Entwicklung zu begegnen.

Die Stiftung des berühmten Tierfilmers hat deshalb schon vor mehr als zwanzig Jahren begonnen, große Flächen für den Naturschutz zu sichern. Mit dem Kauf großer unzerschnittener Landschaften in Brandenburg erhält und schafft die Heinz Sielmann Stiftung Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Allein in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Berlin sind mehr als 300 verschiedene Wirbeltierarten heimisch. Viele Arten haben sich wieder angesiedelt, die noch vor Jahren nicht mehr nachgewiesen werden konnten, darunter der Schwarzstorch oder das Blaukehlchen.

Lebensräume schaffen

Neben den Naturlandschaften fördert die gemeinnützige Stiftung Biotopverbünde, unter anderem am Bodensee oder entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze am Grünen Band.

Sielmanns Naturlandschaften und Biotopverbünde in Deutschland bieten inzwischen auf mehr als 130 km² Fläche Lebensräume für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Auf diesen Flächen können Tier- und Pflanzenbestände sich frei vom wirtschaftlichen Nutzungsdruck erholen und verschwundene Arten zurückkehren.

Menschen für den Naturschutz sensibilisieren

Entscheidend für den Erfolg ist neben dem Gebietsschutz die Einbindung und Sensibilisierung der Menschen. „Wir können nur schützen, was wir auch kennen“, war die Haltung von Naturfilmpionier Heinz Sielmann. Durch Umweltbildung, Wanderwege und Erlebnisangebote in den Landschaften fördert die Stiftung die Sensibilisierung des Menschen für den Schutz der Natur, so Vorstand Michael Beier. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.sielmann-stiftung.de