Spenden Spenden Veranstaltungen Veranstaltungen Newsletter

Zahlreiche begeisterte Zuschauer beim Schauhüten Altdeutscher Hütehunde auf Gut Herbigshagen

Duderstadt. Die Heinz Sielmann Stiftung, die im Eichsfeld den Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V. bei dem Aufbau eines Hüteschäfer-Projektes unterstützt, war am 28. Juli wiederholt Austragungsort eines Hütehundwettbewerbs.

Ausgerichtet wurde dieser außergewöhnliche Wettbewerb von der Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde e.V. (AAH) und der Seeburger Schäferei Bodmann. In diesem Jahr traten Schäfer aus Niedersachsen an.

„Hütewettbewerbe sind mehr als nur Veranstaltungen von Schäfern für Schäfer“, so Susanne Zander, Vorsitzende des AAH-Landesverbandes Niedersachsen. „Sie dienen dem Erhalt einer Jahrhunderte alten Tradition und lassen den Zuschauer teilhaben am harten und von unvorhergesehenen Überraschungen geprägten Alltag von Schaf, Hund und Mensch.“ Ein Parcourssprecher erläuterte das Geschehen, so dass Prüfungsaufgaben wie „Auspferchen“, „Engweg“, „Wehren am Verkehr“, „Kippen“ oder „Griff“ keine Fremdworte für die zahlreichen Besucher blieben.

Die Anforderungen sind nur mit einem gut ausgebildeten Hund zu meistern. Der Schäfer muss seine Hunde auch auf große Distanzen nur mit dem Schäferstock dirigieren können. „Diese Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier erinnert wieder sehr an die Ursprünge der Mensch-Hund-Beziehung“, so Zander weiter.

Die Wurzeln der Altdeutschen Hütehunde liegen im frühen Mittelalter. Mit der Entwicklung des Wanderhirtentums und des Hütewesens ging die Zucht entsprechender Hütehunde in ganz Europa einher, die zum Treiben von Schafen, Schweinen und Kühen sowie zum Wehren und Schützen der Herden eingesetzt wurden.