Neues aus der Welt des Naturschutzes
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Tipps vom Experten: Vögel im Winter richtig füttern

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Standvögel wie die Blaumeise, der Zilpzalp und der Grünfink sind im Winter gern gesehene Gäste in unseren Gärten und immer auf der Suche nach energiereicher Nahrung. Je nach Art, Größe und Schnabelform brauchen sie sehr unterschiedliche Nahrungsquellen. Mit dem Wissen, welches Futter Ihre gefiederten Besucher benötigen, können Sie die Winterfütterung gezielt anpassen.

Seltene Insekten in der Heide entdeckt

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Heidelandschaften bieten einer unüberschaubar großen Zahl von Arten einen geeigneten Lebensraum. Aber dieser Lebensraum ist stark bedroht. Durch ausbleibende Nutzung und fortschreitende Wiederbewaldung verschwindet die Heide und mit ihr, ihre seltenen Bewohner. Seit 2017 beschäftigt sich das Projekt NaTec mit der Erforschung und Erhaltung der Heide.

Reisebericht: Zu Besuch in der ältesten Vogelwarte der Welt

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Tag der Rückreise. Zum letzten Mal steigen wir in den uns inzwischen vertrauten Reisebus, der uns zum Flughafen Danzig bringen wird. Ist es wirklich erst acht Tage her, dass wir hier in Danzig angekommen sind? Passen so viele unterschiedliche Reiseeindrücke in eine einzige Woche?

Wiederbewaldung in Afrika: Interview zur Initiative AFR100

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Seit diesem Jahr ist die Heinz Sielmann Stiftung technischer Partner von AFR100, der größten Initiative für Wiederbewaldung in Afrika. Als erste deutsche privatrechtliche Stiftung engagiert sich die Heinz Sielmann Stiftung in diesem Projekt. Was das konkret bedeutet und welche Rolle die Stiftung in diesem Projekt übernimmt, erklärt Elisabeth Hüsing, Referentin für Internationale Zusammenarbeit.

Reisebericht: Zu Gast bei RECO in Uganda

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Rainer Spallek ist reisebegeistert und Spender der Heinz Sielmann Stiftung. Während seiner Uganda-Reise besuchte er unser dortiges Kooperationsprojekt "Mein Baum für Rakai" und fasste seine Eindrücke für uns in einem Reisebericht zusammen.

Was fliegt denn da? Brutvogelmonitoring in Brandenburg

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Jörg Fürstenows Arbeit in der Döberitzer Heide beginnt um vier Uhr morgens. An diesem Tag ist der Artenexperte der Heinz Sielmann Stiftung früh unterwegs, um den Vogelstimmen von Buchfink, Wald-Laubsänger, Fitis und Co. zu lauschen. Plötzlich erklingt ein Schnarren - ist das der Ruf eines Pirols? Wenig später nähert sich der fast amselgroße, quietschgelbe Vogel und lässt unbeeindruckt seinen unverkennbaren Gesang ertönen.

Kinderstube aus Papier: Aus dem Leben der sozialen Faltenwespen

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Die Nähe des Menschen macht einigen sozialen Faltenwespen (Vespidae) das Leben leichter: Gebäude bieten geschützte Stellen für ihre Papiernester und überall lockt reichhaltige Nahrung wie Kuchen und Grillfleisch. Doch nur zwei Arten können uns wirklich lästig werden. Wer sich mit Wespen näher beschäftigt, kann meist problemlos mit ihren Nestern leben und erhält spannende Einblicke in die Lebensweise dieser schützenswerten Insekten.

Trichterfallen im Sand: Ameisenlöwen, die geduldigen Lauerjäger

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Sielmanns Naturlandschaften in Brandenburg sind mit ihren offenen, sandigen Strukturen ideale Lebensräume für Ameisenlöwen. Drei Arten sind hier häufig – zwei von ihnen können bei geeigneten Bedingungen aber sogar in Gärten vorkommen.

Nützlicher Blattlausvertilger: Die Hain-Schwebfliege

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Unsere häufigste Schwebfliege, die sich fast das gesamte Jahr über beobachten lässt, ist Hain- oder Winterschwebfliege (Episyrphus balteatus). Sie gehört zur großen Familie der Schwebfliegen (Syrphidae), deren Name sich auf ihre Fähigkeit bezieht, mit rasantem Flügelschlag in der Luft zu verharren. Versucht man sie dort zu ergreifen, schießen sie blitzartig davon – und bleiben meist wenige Meter entfernt wieder „stehen“.

Frühlingsgeophyten und andere Entdeckungen

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Der Frühling schreitet mit rasantem Tempo voran. Das lässt sich besonders gut in den kalkreichen Rotbuchenwäldern Mitteldeutschlands beobachten. Die Blätter der Rotbuche treiben ab Ende April und lassen dann nur noch wenig Licht auf den Waldboden gelangen. Zuvor jedoch nutzen einige krautige Pflanzen das noch bis auf den Waldboden dringende Sonnenlicht zur Energiegewinnung und vollenden weitestgehend ihren Vegetationszyklus. Sie haben die kalte Jahreszeit als Zwiebeln oder Rhizome unter der Erde überdauert und sind im Frühling als erste zu sehen – die Frühlings­geophyten.

Endlich Frühling: Die Jungfernkinder fliegen!

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Nach den ersten warmen, sonnigen Tagen, auf die wir und auch alle Tiere und Pflanzen in diesem Jahr lange warten mussten, startet die Natur nun durch. Die ersten Schmetterlinge sind endlich wieder unterwegs – Zitronenfalter, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und C-Falter sind lang ersehnte und uns ziemlich vertraute Frühlingsboten. Doch in Heiden und lichten Birkenwäldern flattern jetzt zwei viel weniger bekannte Falter umher...

Mauerbienen: Frühlingsboten und fleißige Bestäuber

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Sobald die ersten Frühblüher wie Krokusse und Traubenhyazinthen im Garten erblühen und die Blütenknospen von Obstbäumen aufspringen, sind sie zur Stelle: Die Gehörnte und die Rostrote Mauerbiene (Osmia cornuta und Osmia bicornis) suchen Pollen und Nektar. Sie zählen zu den ersten Insekten des Jahres.

Insekten finden und beobachten – auch im Winter möglich

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Auch auf kurzen Ausflügen lässt sich viel entdecken – vor allem Käfer sind Tiere, die man fast immer beobachten kann. Mit etwas Glück lassen sich dabei sogar echte Besonderheiten finden.

Auf den Spuren von Igelhaube und Wolfsfuß

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Die Rhinslake bei Rohrbeck, Teilgebiet und Exklave der Döberitzer Heide, stellt ein Refugium für viele botanische Seltenheiten dar. Trotz eisiger Witterung kann man hier schon bemerkenswerte Pflanzen in voller Pracht bewundern – gemeint sind die Moose. Auf zwei kleinen Exkursionen in der Rhinslake konnten 45 Moosarten festgestellt werden, darunter 17 Rote-Listen-Arten.

Schwarze Rieseninsekten verlassen ihr Winterquartier: Holzbienen werden schon im Vorfrühling aktiv

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An den ersten milden, sonnigen Tagen im Februar oder März brummt sie schon oft durch den Garten: die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea). Mit bis zu 25 mm Körperlänge ist sie die größte Wildbiene Deutschlands.

Der erste Huflattich des Jahres

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Eine leicht löchrige Schneedecke bedeckt die sanft ansteigenden Hügel am Rand des Eichsfeldes. Die Sonne dringt mühelos durch die noch unbelaubten Bäume. Auf dem Waldwirtschaftsweg knirscht unter unseren Schuhen der Schotter und speichert die Sonnenwärme. Eine Fingerkuppe von gelb auf einem unscheinbaren Stängel trotzt dem umgebenden Schnee und zeugt von den warmen Temperaturen dieses Winters.

Ein Kranichpaar bezieht Revier in Groß Schauen

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Still liegt der Groß Schauener See. Seine Oberfläche ist so spiegelglatt, dass es auch eine dünne Eisschicht sein könnte. Doch dafür ist es nicht kalt genug an diesem milden, wolkenverhangenen Tag im Januar 2018. Ein Trompetenstoß zerreißt die Stille: „Kurr“ schallt ein Ruf weit über den See. „Kurr“ antwortet ein weiterer Kranich vom diesseitigen Ufer.

Expansive Art mit sozialer Ader: Gelbbindige Furchenbiene ist Wildbiene des Jahres 2018

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Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ hat für 2018 eine in vielfacher Hinsicht bemerkenswerte Art ausgewählt: die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae). Sie ist mit 12-15 mm Körperlänge im Durchschnitt etwas größer als eine Honigbiene. Durch ihre charakteristische Hinterleibszeichnung mit ockergelben „Doppelbändern“ ist sie im frisch geschlüpften Zustand leicht erkennbar.

Heinz Sielmann (12): „Naturschutz als positive Lebensphilosophie“ – die Heinz Sielmann Stiftung

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Heinz Sielmann war sein Leben lang in der Natur tätig und setzte sich leidenschaftlich für ihre Erhaltung ein. Für ihn bedeutete es reines Glück und hohe Lebensqualität, durch eine intakte Landschaft zu wandern und Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Diese Freude und dieses Bewusstsein wollte er gerne an andere Menschen weitergeben.

Heinz Sielmann (11): „Expeditionen ins Tierreich” schreibt Fernsehgeschichte

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So gut wie jeder, der in den 70er- und 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schon alt genug war, abends fernzusehen, hat die sonore Stimme Heinz Sielmanns im Ohr, wie er Groß und Klein vor den Fernsehgeräten Neues und Erlebnisreiches aus dem Tierreich berichtet. Sechsmal im Jahr, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, nahm Heinz Sielmann seine Zuschauer mit auf eine spannende „Expedition ins Tierreich“ und kam so dem wachsenden Interesse an Tiersendungen nach.

Heinz Sielmann (10): Das Grüne Band – eine Vision wurde Wirklichkeit

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Die Dreharbeiten zu der Tierdokumentation „Tiere im Schatten der Grenze“ führten Heinz Sielmann im Jahr 1988 erstmals in seine spätere zweite Heimat, ins Eichsfeld. Im Grenzstreifen zwischen Ostsee und Thüringer Wald entdeckte der Filmemacher eine Vielzahl selten gewordener Tier- und Pflanzenarten. Der Todesstreifen an der deutsch-deutschen Grenze entpuppte sich als vielfältige Lebenslinie.

Heinz Sielmann (9): Reise in die Antarktis - ein weiterer Wunsch erfüllt sich

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Auf seinen „Expeditionen ins Tierreich” reiste Heinz Sielmann um die ganze Welt. Auf fünf Kontinenten filmte er atemberaubende Bilder von der Tierwelt. Der Traum von einer Reise auf den sechsten Kontinent – die Antarktis – erfüllte sich ihm erst im Jahr 1988, als er sich mit dem Spezialschiff „World Discoverer“ auf den Weg in das raue, aber faszinierende Tierparadies macht.

Heinz Sielmann (8): „Lockende Wildnis” - ein Traum aus Jugendtagen wird wahr

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Seit seiner Jugend dokumentierte Heinz Sielmann das Verhalten der schnepfenartigen Wiesenvögel mit der Kamera. Dabei kamen ihm auch nordische Schwäne, Gänse und Enten „vor die Linse” und in dem jungen Ornithologen wuchs schon früh der Wunsch, diese Vögel einmal in ihrem angestammten Lebensraum in der Arktis zu filmen. Im Mai des Jahres 1966 war der große Tag gekommen: Heinz Sielmanns Expedition nach Kanada startete.

Heinz Sielmann (7): "In die Bergdschungel Neuguineas" - Unmöglich? Nicht für Heinz Sielmann!

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Auf dem Internationalen Ornithologenkongress 1962 in Ithaca/New York begegnete Heinz Sielmann dem amerikanischen Vogelkundler Professor Tom Gilliard, der gerade aus den Bergwäldern Neuguineas zurückgekehrt war. Er berichtete Heinz Sielmann und dessen Freund und Kollegen Professor Stresemann von den faszinierenden Lauben- und Paradiesvögeln, deren Verhalten noch nie in einem Farbfilm dokumentiert worden war.

Heinz Sielmann (6): „In der Savanne Ostafrikas” – Verhaltensforschung in Kenia

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Die National Geographic Society in Washington beauftragte 1964 Heinz Sielmann, einen Film zu drehen, der das Gemeinschaftsleben bei Tieren zeigen sollte – möglichst an einer einzigen Tierart. Sielmann musste nicht lange überlegen: Für einen solchen Film waren Paviane am besten geeignet.

Heinz Sielmann (5): „Galapagos” – mit der ersten Eigenproduktion auf den Spuren der Evolution

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1960 reiste Heinz Sielmann in die Vergangenheit: auf die Galapagos-Inseln. Damals sorgte die Inselgruppe für großes Aufsehen, denn die Veröffentlichung der weltbewegenden Erkenntnisse Charles Darwins jährte sich zum 100. Mal: Der englische Naturforscher hatte die Theorie aufgestellt, dass die Evolution im Gegensatz zur biblischen Meinung nicht abgeschlossen sei und sich stattdessen auf der Erde fortsetze.

Heinz Sielmann (4): „Herrscher des Urwalds”– der Traum von Afrika wird wahr

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Heinz Sielmanns faszinierende und für die damalige Zeit absolut innovativen Filmaufnahmen aus der Welt der Tiere erfüllten dem Tier- und Naturfilmer 1957 seinen langgehegten Traum von Afrika: Das belgische Königshaus wollte den Besuchern der Weltausstellung 1958 in Brüssel die damals noch unberührte Natur im Belgisch-Kongo, der heutigen Demokratischen Republik Kongo, präsentieren.

Heinz Sielmann (3): „Wiesensommer” – lehrreiche Aufnahmen in Farbe

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Heinz Sielmann hatte es sich zum Ziel gesetzt, in seinen Filmen Verhaltensweisen von Tieren zu dokumentieren, die den Menschen sonst verborgen blieben. Nachdem er seinen Zuschauern mit „Zimmerleute des Waldes” faszinierende Einblicke in das (Familien-)Leben der Schwarzspechte geboten hatte, stand das nächste Filmobjekt fest: eine naturbelassene Wiese mit ihrem Artenreichtum.

Heinz Sielmann (2): „Lied der Wildbahn” – der erste Kinofilm und die Liebe seines Lebens

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Nachdem Heinz Sielmann 1938 mit seinem Erstlingswerk „Vögel über Haff und Wiesen” den Grundstein für seine Karriere als Natur- und Tierfilmer gelegt hatte, sollte nach dem Kriege der nächste Schritt auf der Karriereleiter folgen: Vom Niedersächsischen Ministerium für Landwirtschaft und Forsten erhielt Heinz Sielmann den Auftrag, einen abendfüllenden Dokumentarfilm über das Leben der heimischen Wildtiere zu drehen.

Heinz Sielmann (1): „Vögel über Haff und Wiesen” – der Beginn einer großen Leidenschaft

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Heinz Sielmann wurde am 2. Juni 1917 in Rheydt/Mönchengladbach geboren. Als er sieben Jahre alt war, zog die Familie in die Heimat des Vaters nach Ostpreußen, wo Dr. Paul Sielmann in Königsberg eine Radio-, Elektro- und Baustoffhandlung eröffnete. Privat war Vater Sielmann passionierter Jäger und Angler. Die weiten Wälder und Seen Ostpreußens sowie die Kurische Nehrung mit der weltberühmten Vogelwarte Rossitten waren für ihn ein wahres Paradies.

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