Neues aus der Welt des Naturschutzes
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Kinderstube aus Papier: Aus dem Leben der sozialen Faltenwespen

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Die Nähe des Menschen macht einigen sozialen Faltenwespen (Vespidae) das Leben leichter: Gebäude bieten geschützte Stellen für ihre Papiernester und überall lockt reichhaltige Nahrung wie Kuchen und Grillfleisch. Doch nur zwei Arten können uns wirklich lästig werden. Wer sich mit Wespen näher beschäftigt, kann meist problemlos mit ihren Nestern leben und erhält spannende Einblicke in die Lebensweise dieser schützenswerten Insekten.

Trichterfallen im Sand: Ameisenlöwen sind geduldige Lauerjäger

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Sielmanns Naturlandschaften in Brandenburg sind mit ihren offenen, sandigen Strukturen ideale Lebensräume für Ameisenlöwen. Drei Arten sind hier häufig – zwei von ihnen können bei geeigneten Bedingungen aber sogar in Gärten vorkommen.

Nützlicher Blattlausvertilger: Die Hain-Schwebfliege

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Unsere häufigste Schwebfliege, die sich fast das gesamte Jahr über beobachten lässt, ist Hain- oder Winterschwebfliege (Episyrphus balteatus). Sie gehört zur großen Familie der Schwebfliegen (Syrphidae), deren Name sich auf ihre Fähigkeit bezieht, mit rasantem Flügelschlag in der Luft zu verharren. Versucht man sie dort zu ergreifen, schießen sie blitzartig davon – und bleiben meist wenige Meter entfernt wieder „stehen“.

Frühlingsgeophyten und andere Entdeckungen

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Der Frühling schreitet mit rasantem Tempo voran. Das lässt sich besonders gut in den kalkreichen Rotbuchenwäldern Mitteldeutschlands beobachten. Die Blätter der Rotbuche treiben ab Ende April und lassen dann nur noch wenig Licht auf den Waldboden gelangen. Zuvor jedoch nutzen einige krautige Pflanzen das noch bis auf den Waldboden dringende Sonnenlicht zur Energiegewinnung und vollenden weitestgehend ihren Vegetationszyklus. Sie haben die kalte Jahreszeit als Zwiebeln oder Rhizome unter der Erde überdauert und sind im Frühling als erste zu sehen – die Frühlings­geophyten.

Endlich Frühling: Die Jungfernkinder fliegen!

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Nach den ersten warmen, sonnigen Tagen, auf die wir und auch alle Tiere und Pflanzen in diesem Jahr lange warten mussten, startet die Natur nun durch. Die ersten Schmetterlinge sind endlich wieder unterwegs – Zitronenfalter, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und C-Falter sind lang ersehnte und uns ziemlich vertraute Frühlingsboten. Doch in Heiden und lichten Birkenwäldern flattern jetzt zwei viel weniger bekannte Falter umher...

Mauerbienen: Frühlingsboten und fleißige Bestäuber

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Sobald die ersten Frühblüher wie Krokusse und Traubenhyazinthen im Garten erblühen und die Blütenknospen von Obstbäumen aufspringen, sind sie zur Stelle: Die Gehörnte und die Rostrote Mauerbiene (Osmia cornuta und Osmia bicornis) suchen Pollen und Nektar. Sie zählen zu den ersten Insekten des Jahres.

Insekten finden und beobachten – auch im Winter möglich

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Auch auf kurzen Ausflügen lässt sich viel entdecken – vor allem Käfer sind Tiere, die man fast immer beobachten kann. Mit etwas Glück lassen sich dabei sogar echte Besonderheiten finden.

Auf den Spuren von Igelhaube und Wolfsfuß

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Die Rhinslake bei Rohrbeck, Teilgebiet und Exklave der Döberitzer Heide, stellt ein Refugium für viele botanische Seltenheiten dar. Trotz eisiger Witterung kann man hier schon bemerkenswerte Pflanzen in voller Pracht bewundern – gemeint sind die Moose. Auf zwei kleinen Exkursionen in der Rhinslake konnten 45 Moosarten festgestellt werden, darunter 17 Rote-Listen-Arten.

Schwarze Rieseninsekten verlassen ihr Winterquartier: Holzbienen werden schon im Vorfrühling aktiv

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An den ersten milden, sonnigen Tagen im Februar oder März brummt sie schon oft durch den Garten: die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea). Mit bis zu 25 mm Körperlänge ist sie die größte Wildbiene Deutschlands.

Der erste Huflattich des Jahres

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Eine leicht löchrige Schneedecke bedeckt die sanft ansteigenden Hügel am Rand des Eichsfeldes. Die Sonne dringt mühelos durch die noch unbelaubten Bäume. Auf dem Waldwirtschaftsweg knirscht unter unseren Schuhen der Schotter und speichert die Sonnenwärme. Eine Fingerkuppe von gelb auf einem unscheinbaren Stängel trotzt dem umgebenden Schnee und zeugt von den warmen Temperaturen dieses Winters.

Ein Kranichpaar bezieht Revier in Groß Schauen

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Still liegt der Groß Schauener See. Seine Oberfläche ist so spiegelglatt, dass es auch eine dünne Eisschicht sein könnte. Doch dafür ist es nicht kalt genug an diesem milden, wolkenverhangenen Tag im Januar 2018. Ein Trompetenstoß zerreißt die Stille: „Kurr“ schallt ein Ruf weit über den See. „Kurr“ antwortet ein weiterer Kranich vom diesseitigen Ufer.

Expansive Art mit sozialer Ader: Gelbbindige Furchenbiene ist Wildbiene des Jahres 2018

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Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ hat für 2018 eine in vielfacher Hinsicht bemerkenswerte Art ausgewählt: die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae). Sie ist mit 12-15 mm Körperlänge im Durchschnitt etwas größer als eine Honigbiene. Durch ihre charakteristische Hinterleibszeichnung mit ockergelben „Doppelbändern“ ist sie im frisch geschlüpften Zustand leicht erkennbar.

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