In Gedenken an Inge Sielmann

Neues aus der Welt des Naturschutzes
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Im Liebesrausch - Die große Wanderung der Kröten, Frösche, Molche und Co.

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Jedes Frühjahr erwacht der Waldboden zum Leben. Sobald die Nachttemperaturen einige Zeit ein paar Grad über Null liegen und es draußen feucht ist, erwachen die Amphibien in großer Zahl aus der Winterstarre und machen sich auf den Weg in ihre Laichgewässer. Sie suchen jedes Jahr die Gewässer auf, in denen sie sich selbst von der Kaulquappe zum Frosch oder zur Kröte gewandelt haben.

Farbtupfer zwischen Wintergrau

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Der Winter kommt wieder nicht richtig in Gang, zumindest nicht in Sielmanns Naturlandschaften in Brandenburg. Scheinbar tagelang liegt tristes Grau über den Heiden und Wäldern. Trotzdem kann sich ein Ausflug in die Natur jetzt lohnen.

Winterlibellen warten schon auf den Frühling

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Die Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca) hat einen für Libellen außergewöhnlichen Lebenszyklus: Während ihre Libellen-Verwandtschaft den Winter in Form von Larven am schlammigen Gewässergrund oder auch als Ei überdauert, übersteht sie die kalte Jahreszeit als voll entwickeltes Insekt. Dafür pflanzen sie sich im Frühling als Allererste fort: Schon im März und April kehren die filigranen Kleinlibellen zum Wasser zurück.

Strategien gegen Hunger und Kälte: Tiere im Winter

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Manche fliegen einfach weg, manche fallen in einen langen tiefen Schlaf und wieder andere versuchen sich durchzuschlagen. Wie geht es den Tieren eigentlich im Winter? Unsere Experten stellen die Überlebensstrategien unterschiedlicher Arten vor.

Trichterfallen im Sand: Ameisenlöwen, die geduldigen Lauerjäger

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Sielmanns Naturlandschaften in Brandenburg sind mit ihren offenen, sandigen Strukturen ideale Lebensräume für Ameisenlöwen. Drei Arten sind hier häufig – zwei von ihnen können bei geeigneten Bedingungen aber sogar in Gärten vorkommen.

Frühlingsgeophyten und andere Entdeckungen

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Der Frühling schreitet mit rasantem Tempo voran. Das lässt sich besonders gut in den kalkreichen Rotbuchenwäldern Mitteldeutschlands beobachten. Die Blätter der Rotbuche treiben ab Ende April und lassen dann nur noch wenig Licht auf den Waldboden gelangen. Zuvor jedoch nutzen einige krautige Pflanzen das noch bis auf den Waldboden dringende Sonnenlicht zur Energiegewinnung und vollenden weitestgehend ihren Vegetationszyklus. Sie haben die kalte Jahreszeit als Zwiebeln oder Rhizome unter der Erde überdauert und sind im Frühling als erste zu sehen – die Frühlings­geophyten.

Endlich Frühling: Die Jungfernkinder fliegen!

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Nach den ersten warmen, sonnigen Tagen, auf die wir und auch alle Tiere und Pflanzen in diesem Jahr lange warten mussten, startet die Natur nun durch. Die ersten Schmetterlinge sind endlich wieder unterwegs – Zitronenfalter, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und C-Falter sind lang ersehnte und uns ziemlich vertraute Frühlingsboten. Doch in Heiden und lichten Birkenwäldern flattern jetzt zwei viel weniger bekannte Falter umher...

Insekten finden und beobachten – auch im Winter möglich

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Auch auf kurzen Ausflügen lässt sich viel entdecken – vor allem Käfer sind Tiere, die man fast immer beobachten kann. Mit etwas Glück lassen sich dabei sogar echte Besonderheiten finden.

Auf den Spuren von Igelhaube und Wolfsfuß

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Die Rhinslake bei Rohrbeck, Teilgebiet und Exklave der Döberitzer Heide, stellt ein Refugium für viele botanische Seltenheiten dar. Trotz eisiger Witterung kann man hier schon bemerkenswerte Pflanzen in voller Pracht bewundern – gemeint sind die Moose. Auf zwei kleinen Exkursionen in der Rhinslake konnten 45 Moosarten festgestellt werden, darunter 17 Rote-Listen-Arten.

Der erste Huflattich des Jahres

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Eine leicht löchrige Schneedecke bedeckt die sanft ansteigenden Hügel am Rand des Eichsfeldes. Die Sonne dringt mühelos durch die noch unbelaubten Bäume. Auf dem Waldwirtschaftsweg knirscht unter unseren Schuhen der Schotter und speichert die Sonnenwärme. Eine Fingerkuppe von gelb auf einem unscheinbaren Stängel trotzt dem umgebenden Schnee und zeugt von den warmen Temperaturen dieses Winters.

Ein Kranichpaar bezieht Revier in Groß Schauen

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Still liegt der Groß Schauener See. Seine Oberfläche ist so spiegelglatt, dass es auch eine dünne Eisschicht sein könnte. Doch dafür ist es nicht kalt genug an diesem milden, wolkenverhangenen Tag im Januar 2018. Ein Trompetenstoß zerreißt die Stille: „Kurr“ schallt ein Ruf weit über den See. „Kurr“ antwortet ein weiterer Kranich vom diesseitigen Ufer.