Neues aus der Welt des Naturschutzes
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Reisebericht: Zu Besuch in der ältesten Vogelwarte der Welt

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Tag der Rückreise. Zum letzten Mal steigen wir in den uns inzwischen vertrauten Reisebus, der uns zum Flughafen Danzig bringen wird. Ist es wirklich erst acht Tage her, dass wir hier in Danzig angekommen sind? Passen so viele unterschiedliche Reiseeindrücke in eine einzige Woche?

Heinz Sielmann (12): „Naturschutz als positive Lebensphilosophie“ – die Heinz Sielmann Stiftung

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Heinz Sielmann war sein Leben lang in der Natur tätig und setzte sich leidenschaftlich für ihre Erhaltung ein. Für ihn bedeutete es reines Glück und hohe Lebensqualität, durch eine intakte Landschaft zu wandern und Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Diese Freude und dieses Bewusstsein wollte er gerne an andere Menschen weitergeben.

Heinz Sielmann (11): „Expeditionen ins Tierreich” schreibt Fernsehgeschichte

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So gut wie jeder, der in den 70er- und 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schon alt genug war, abends fernzusehen, hat die sonore Stimme Heinz Sielmanns im Ohr, wie er Groß und Klein vor den Fernsehgeräten Neues und Erlebnisreiches aus dem Tierreich berichtet. Sechsmal im Jahr, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, nahm Heinz Sielmann seine Zuschauer mit auf eine spannende „Expedition ins Tierreich“ und kam so dem wachsenden Interesse an Tiersendungen nach.

Heinz Sielmann (10): Das Grüne Band – eine Vision wurde Wirklichkeit

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Die Dreharbeiten zu der Tierdokumentation „Tiere im Schatten der Grenze“ führten Heinz Sielmann im Jahr 1988 erstmals in seine spätere zweite Heimat, ins Eichsfeld. Im Grenzstreifen zwischen Ostsee und Thüringer Wald entdeckte der Filmemacher eine Vielzahl selten gewordener Tier- und Pflanzenarten. Der Todesstreifen an der deutsch-deutschen Grenze entpuppte sich als vielfältige Lebenslinie.

Heinz Sielmann (9): Reise in die Antarktis - ein weiterer Wunsch erfüllt sich

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Auf seinen „Expeditionen ins Tierreich” reiste Heinz Sielmann um die ganze Welt. Auf fünf Kontinenten filmte er atemberaubende Bilder von der Tierwelt. Der Traum von einer Reise auf den sechsten Kontinent – die Antarktis – erfüllte sich ihm erst im Jahr 1988, als er sich mit dem Spezialschiff „World Discoverer“ auf den Weg in das raue, aber faszinierende Tierparadies macht.

Heinz Sielmann (8): „Lockende Wildnis” - ein Traum aus Jugendtagen wird wahr

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Seit seiner Jugend dokumentierte Heinz Sielmann das Verhalten der schnepfenartigen Wiesenvögel mit der Kamera. Dabei kamen ihm auch nordische Schwäne, Gänse und Enten „vor die Linse” und in dem jungen Ornithologen wuchs schon früh der Wunsch, diese Vögel einmal in ihrem angestammten Lebensraum in der Arktis zu filmen. Im Mai des Jahres 1966 war der große Tag gekommen: Heinz Sielmanns Expedition nach Kanada startete.

Heinz Sielmann (7): "In die Bergdschungel Neuguineas" - Unmöglich? Nicht für Heinz Sielmann!

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Auf dem Internationalen Ornithologenkongress 1962 in Ithaca/New York begegnete Heinz Sielmann dem amerikanischen Vogelkundler Professor Tom Gilliard, der gerade aus den Bergwäldern Neuguineas zurückgekehrt war. Er berichtete Heinz Sielmann und dessen Freund und Kollegen Professor Stresemann von den faszinierenden Lauben- und Paradiesvögeln, deren Verhalten noch nie in einem Farbfilm dokumentiert worden war.

Heinz Sielmann (6): „In der Savanne Ostafrikas” – Verhaltensforschung in Kenia

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Die National Geographic Society in Washington beauftragte 1964 Heinz Sielmann, einen Film zu drehen, der das Gemeinschaftsleben bei Tieren zeigen sollte – möglichst an einer einzigen Tierart. Sielmann musste nicht lange überlegen: Für einen solchen Film waren Paviane am besten geeignet.

Heinz Sielmann (5): „Galapagos” – mit der ersten Eigenproduktion auf den Spuren der Evolution

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1960 reiste Heinz Sielmann in die Vergangenheit: auf die Galapagos-Inseln. Damals sorgte die Inselgruppe für großes Aufsehen, denn die Veröffentlichung der weltbewegenden Erkenntnisse Charles Darwins jährte sich zum 100. Mal: Der englische Naturforscher hatte die Theorie aufgestellt, dass die Evolution im Gegensatz zur biblischen Meinung nicht abgeschlossen sei und sich stattdessen auf der Erde fortsetze.

Heinz Sielmann (4): „Herrscher des Urwalds”– der Traum von Afrika wird wahr

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Heinz Sielmanns faszinierende und für die damalige Zeit absolut innovativen Filmaufnahmen aus der Welt der Tiere erfüllten dem Tier- und Naturfilmer 1957 seinen langgehegten Traum von Afrika: Das belgische Königshaus wollte den Besuchern der Weltausstellung 1958 in Brüssel die damals noch unberührte Natur im Belgisch-Kongo, der heutigen Demokratischen Republik Kongo, präsentieren.

Heinz Sielmann (3): „Wiesensommer” – lehrreiche Aufnahmen in Farbe

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Heinz Sielmann hatte es sich zum Ziel gesetzt, in seinen Filmen Verhaltensweisen von Tieren zu dokumentieren, die den Menschen sonst verborgen blieben. Nachdem er seinen Zuschauern mit „Zimmerleute des Waldes” faszinierende Einblicke in das (Familien-)Leben der Schwarzspechte geboten hatte, stand das nächste Filmobjekt fest: eine naturbelassene Wiese mit ihrem Artenreichtum.

Heinz Sielmann (2): „Lied der Wildbahn” – der erste Kinofilm und die Liebe seines Lebens

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Nachdem Heinz Sielmann 1938 mit seinem Erstlingswerk „Vögel über Haff und Wiesen” den Grundstein für seine Karriere als Natur- und Tierfilmer gelegt hatte, sollte nach dem Kriege der nächste Schritt auf der Karriereleiter folgen: Vom Niedersächsischen Ministerium für Landwirtschaft und Forsten erhielt Heinz Sielmann den Auftrag, einen abendfüllenden Dokumentarfilm über das Leben der heimischen Wildtiere zu drehen.

Heinz Sielmann (1): „Vögel über Haff und Wiesen” – der Beginn einer großen Leidenschaft

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Heinz Sielmann wurde am 2. Juni 1917 in Rheydt/Mönchengladbach geboren. Als er sieben Jahre alt war, zog die Familie in die Heimat des Vaters nach Ostpreußen, wo Dr. Paul Sielmann in Königsberg eine Radio-, Elektro- und Baustoffhandlung eröffnete. Privat war Vater Sielmann passionierter Jäger und Angler. Die weiten Wälder und Seen Ostpreußens sowie die Kurische Nehrung mit der weltberühmten Vogelwarte Rossitten waren für ihn ein wahres Paradies.