Neues aus der Welt des Naturschutzes
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Ökologisches Monitoring in Äthiopien

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Gemeinsam mit der Stiftung Menschen für Menschen realisiert die Heinz Sielmann Stiftung in Äthiopien ein großangelegtes Wiederbewaldungsprojekt. Elisabeth Hüsing, Referentin für internationale Projekte der Heinz Sielmann Stiftung, bereiste das Projektgebiet Wogidi, um mit äthiopischen Kollegen ein angepasstes ökologisches Monitoringkonzept zu entwickeln.

Seltene Insekten in der Heide entdeckt

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Heidelandschaften bieten einer unüberschaubar großen Zahl von Arten einen geeigneten Lebensraum. Aber dieser Lebensraum ist stark bedroht. Durch ausbleibende Nutzung und fortschreitende Wiederbewaldung verschwindet die Heide und mit ihr, ihre seltenen Bewohner. Seit 2017 beschäftigt sich das Projekt NaTec mit der Erforschung und Erhaltung der Heide.

Was fliegt denn da? Brutvogelmonitoring in Brandenburg

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Jörg Fürstenows Arbeit in der Döberitzer Heide beginnt um vier Uhr morgens. An diesem Tag ist der Artenexperte der Heinz Sielmann Stiftung früh unterwegs, um den Vogelstimmen von Buchfink, Wald-Laubsänger, Fitis und Co. zu lauschen. Plötzlich erklingt ein Schnarren - ist das der Ruf eines Pirols? Wenig später nähert sich der fast amselgroße, quietschgelbe Vogel und lässt unbeeindruckt seinen unverkennbaren Gesang ertönen.

Frühlingsgeophyten und andere Entdeckungen

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Der Frühling schreitet mit rasantem Tempo voran. Das lässt sich besonders gut in den kalkreichen Rotbuchenwäldern Mitteldeutschlands beobachten. Die Blätter der Rotbuche treiben ab Ende April und lassen dann nur noch wenig Licht auf den Waldboden gelangen. Zuvor jedoch nutzen einige krautige Pflanzen das noch bis auf den Waldboden dringende Sonnenlicht zur Energiegewinnung und vollenden weitestgehend ihren Vegetationszyklus. Sie haben die kalte Jahreszeit als Zwiebeln oder Rhizome unter der Erde überdauert und sind im Frühling als erste zu sehen – die Frühlings­geophyten.

Auf den Spuren von Igelhaube und Wolfsfuß

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Die Rhinslake bei Rohrbeck, Teilgebiet und Exklave der Döberitzer Heide, stellt ein Refugium für viele botanische Seltenheiten dar. Trotz eisiger Witterung kann man hier schon bemerkenswerte Pflanzen in voller Pracht bewundern – gemeint sind die Moose. Auf zwei kleinen Exkursionen in der Rhinslake konnten 45 Moosarten festgestellt werden, darunter 17 Rote-Listen-Arten.