Jetzt vormerken Die Brandenburger Ökofilmtour 2019

Die 14. Ökofilmtour wird am 16. Januar 2019 um 18 Uhr im Filmmuseum Potsdam mit dem neuesten Kino-Film "Aus Liebe zum Überleben" des Münchner Regisseurs Bertram Verhaag ("Der Bauer und sein Prinz" oder "Code of Survival - das Ende der Gentechnik) in Anwe­senheit Autors und anderer Akteure für eine umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft eröffnet.

Ticketreservierungen sind ab sofort unter Tel.: 0331-2718112 oder per E-Mail unter ticket@filmmuseum-potsdam.de möglich.

Die Festivaltournee beginnt traditionell an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde am 22. Januar 2019 um 18 Uhr in Anwesenheit von Prof. Michael Succow. Für die Abschluss­veranstaltung und Preisverleihung sollte man sich schon den 27. März 2019, 18 Uhr in der Reithalle des Hans Otto Theaters Potsdam vormerken.

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Rund 200 ehrenamtliche Mitveranstalter verschiedener Umwelt- und Naturschutzvereine organisieren jedes Jahr in zahlreichen Orten Brandenburgs eine mehrmonatige Filmtournee. Bereits zum 14. Mal wird die Ökofilmtour, das Festival des Umwelt- und Naturfilms, vom Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e.V. ausgerichtet.

Mit der Förderung des Naturfilms knüpft die Heinz Sielmann Stiftung an das filmische Schaffen ihres Stifters an. Der berühmte Tierfilmer Heinz Sielmann wollte mit seinen Filmen die Liebe zur Natur und Umwelt fördern und besonders junge Menschen für den Naturschutz sensibilisieren. Seit 2014 unterstützt die Stiftung das Filmfestival.

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Heinz Sielmann Stiftung unterstützt 13. Ökofilmtour Preisverleihung und Festivalabschluss

Bei der Ökofilmtour 2018 wurden ins­gesamt fünf Preise an heraus­ragende Naturfilme vergeben. Zum Wettbewerb wurden 40 deutsch­sprachige Fernseh- und Kinofilme, sowie 17 Kurzfilme ausgewählt.

Die Jury­be­gründungen zu den Gewinner­filmen zeigten, wie gut sich das Medium Film dazu eignet, Natur- und Nachhaltigkeits­themen in die Gesell­schaft zu tragen.

Journalist und Moderator Alfred Eichhorn führte mit Leichtigkeit durch den Abend. Mit gut recherchierten Fragen entlockte er der Jury, den Preisstiftern und Filmemachern Interessantes über ihre Arbeit und das Ökofilmfestival. So erfrischte der kurzweilige Wechsel zwischen kurzen Interviews, Preisvergabe und Filmausschnitten das Publikum.

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Die ehemalige niedersächsische Umweltministern und Sprecherin der Festival-Jury, Dr. Monika Griefahn erinnerte in einer eindringlichen Rede an die Verantwortung der Politik für eine nachhaltige Entwicklung. Sie appellierte an die Bundesregierung sich endlich mutig und konsequent für eine gesunde Umwelt und effektiven Naturschutz einzusetzen. Der Regierung stünden auch auf europäischer Ebene zahlreiche demokratische Werkzeuge zur Verfügung um einen Wandel in der EU-Umwelt- und Agrarpolitik umzusetzen.

Jazz-Legende Günther Fischer brachte seine Band und Tochter Laura mit, um das Programm stimmungsvoll zu umranden. Bekannt wurde Fischer unter anderem mit dem Soundtrack für Marlene Dietrichs letzten Film „Just a Gigolo“. Ab 1980 schrieb er unter anderem Filmmusiken für Hollywoodproduktionen und DEFA-Filme. 

Eingereichte Filmproduktionen konnten unter anderem den mit 5.000 Euro dotierten Kinder- und Jugend-Filmpreis der Heinz Sielmann Stiftung gewinnen.

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Ausgezeichnet als bester Kinder- und Jugendfilm Heinz Sielmann Filmpreisträger 2018

Unsere Wälder

Autor: Petra Höfer (†), Freddie Röckenhaus; Kamera: Tobias Kaufmann, Marc Hennicke, Peter Thompson; Produktion: colourField Dortmund für die ZDF-Reihe "Terra X", 2017

Der Film gewährt erstmals Einblicke in das verblüffende "Wood Wide Web". Denn Bäume sind keine stillen Giganten, sondern kommunizieren in einem komplizierten Netzwerk miteinander und mit anderen Lebenwesen des Waldes. Bis 2027 ist der dreiteilige Film in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Teil 1 - "Die Sprache der Bäume" ansehen:

Für dieses Werk erhielten die 2017 über­raschend verstorbene Jour­nalistin Petra Höfer und ihr Kollege und Ehe­mann Freddie Röckenhaus, beide Produ­zenten vieler preis­ge­krönter Doku­menta­tionen, den mit 5.000 Euro dotierten Heinz Sielmann Filmpreis.

Lesen Sie hier die Begründung der Jury...