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Artenschutz

Wir schaffen neuen Lebensraum Hecken für den Feldhasen

Wer mag sich Ostern ohne Hasen vorstellen? Um den echten Hasen, den Lepus europaeus, ist es weniger gut bestellt. „Meister Lampe“ wird bundesweit immer seltener. In vielen Regionen steht das Wildtier sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Es gibt etliche Ursachen für die Gefährdung der scheuen Wildtiere: Der Zunahme des Straßenverkehrs fallen die Tiere zum Opfer, hinzu kommen der Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen und der Anbau von Monokulturen. Die Nahrungsvielfalt für Feldhasen nimmt ab. Gleichzeitig steigt die Belastung seines Lebensraums z.B. durch Pflanzenschutzmittel.
  • UmweltZentrum Stockach
  • 03. 2017 - 10. 2020
  • Baden-Württemberg
  • 18.260 Förderung
Hecken für den Feldhasen
Feldhase Wanninchen, Foto: R. Donat

Mit dem Projekt „Hecken für den Hasen“, welches in Zusammenarbeit mit dem UmweltZentrum Stockach, dem Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Wahlwies und weiteren Partnern am Bodensee entsteht, will die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit der Landwirtschaft zu einer Verbesserung der Situation für Feldhasen beitragen. Damit Feldhasen in der freien Landschaft mehr Deckung finden, wird eine rund zwei Kilometer lange, mehrreihige Feldhecke aus einheimischen Gehölzen neu angelegt. Auch bestehende junge Hecken werden gepflegt. Blühende Sträucher wie Hartriegel, Weißdorn, Pfaffenhütchen, Heckenrose, Feldahorn, Schneeball oder Schlehe sind eine wertvolle Bereicherung unserer Umwelt für Hasen wie auch für viele andere Tierarten und nicht zuletzt für uns Menschen.