Jetzt abstimmen! Wahl zum Gartentier des Jahres 2018

Wussten Sie, dass Blattläuse ganz oben auf der Speisekarte von Marienkäferlarven stehen? Oder die kleine Hain-Schwebfliege den Sommer im warmen Süden verbringt und dafür die Alpen überquert? Hornissen interessieren sich nicht für Kuchen oder Süßgetränke – sie fressen am liebsten Wespen, Bremsen oder Stubenfliegen.

Die Kandidaten für den Titel „Gartentier des Jahres“ sind Helfer in unseren Gärten. Ob bei der Schädlingsbekämpfung oder Blütenbestäubung – auf sie kann kein Gartenfreund verzichten. Jeder Gartenbesitzer kann dazu beitragen, den teils gefährdeten Arten eine Heimat zu geben.

Die sechs Insekten sind Botschafter für die Biologische Vielfalt in unserer Kulturlandschaft. Stimmen Sie für das Gartentier des Jahres ab und wählen Sie Ihren Favoriten aus!

 

 

Abstimmen und Gewinnen

Unter allen Teilnehmern verlosen wir sechs Wildbienennisthilfen aus Massivholz zum Aufhängen am Haus oder im Garten. Die Gewinner werden Mitte Juni per E-Mail benachrichtigt.

Bombus terrestris Dunkle Erdhummel

Familie: Echte Bienen (Apidae)

Größe: 11 bis 23 Millimeter

Aussehen: Schwarzer Rumpf mit einer 1 mm breiten, braungelben Querbinde, einem braungelben oberen Hinterleibsegment und zwei grauweißen Segmenten am Ende des Hinterleibs.

Nahrung: Nektar und Pollen

Im Garten: Die Erdhummel ist ein wichtiger Pflanzenbestäuber und kann schon früh im Jahr ab Februar oder März beobachtet werden. Sie nistet gern unterirdisch in verlassenen Mäusenestern.


Foto: Wolfgang Schruf
44.7 %

Coccinella septempunctata Siebenpunkt-Marienkäfer

Familie: Marienkäfer (Coccinellidae)

Größe: 5 bis 8 Millimeter

Aussehen: Rote Flügeldecken mit meist schwarzen und symmetrisch angeordneten Punkten auf den Deckflügeln.

Nahrung: Blatt- und Schildläuse, Spinnmilben, Wanzen, kleine Insekten und Insektenlarven

Im Garten: Siebenpunkt-Marienkäfer sind als natürliche Schädlingsbekämpfer sehr beliebt.


Foto: Klaus Reitmeier
19.09 %

Vespa crabro Hornisse

Familie: Faltenwespen (Vespidae)

Größe: Königinnen bis 35 Millimeter, andere Tiere deutlich kleiner

Aussehen: Rot-braune oder schwarze Brust, Hinterleib mit gelb-schwarzen oder gelb-braunen Streifen.

Nahrung: Nektar und Pflanzensäfte; an die Larven werden Insekten verfüttert

Im Garten: Hornissen sind sehr nützlich – sie erbeuten beispielsweise andere Wespen. Sie bauen Papiernester in geschützte Höhlungen wie hohlen Bäumen, in Dachgebälk, auf Dachböden oder in Brutkästen. 


Foto: Frank Steinmann
14.38 %

Lycaena phlaeas Kleiner Feuerfalter

Familie: Bläulinge (Lycaenidae)

Flügelspannweite: 22 bis 27 Millimeter

Aussehen: Orange-rote Vorderflügeloberseiten mit breitem, dunkelbraunen Außenrand (Saumbinde), an dem mehrere dunkle Würfelflecken erkennbar sind. 

Nahrung: Blüten der Berg-Aster (Aster amellus), Roß-Minze (Mentha longifolia), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Heidekraut (Calluna vulgaris), Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder Thymian

Im Garten: Er besiedelt schnell neue Lebensräume und vermehrt sich dort. Die Falter fliegen je nach Region von Februar bzw. April bis Ende Oktober.


Foto: Ralf Donat
9.84 %

Episyrphus balteatus Hainschwebfliege

Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)

Größe: bis 12 Millimeter

Aussehen: Langgestreckter, schlanker Körper mit glänzend dunkelgrünem Brustkorb, schwarze Bindenzeichnung auf dem Hinterleib, gelbes Gesicht und Beine. Mit ihrer Zeichnung imitieren sie Wespen und Bienen.

Nahrung: Nektar und Pollen; Larven: Blattläuse

Im Garten: Die Hainschwebfliege ist sehr nützlich, denn die Larven ernähren sich von Blattläusen. Diese Schwebfliegen überwintern und sind bereits an milden Wintertagen zu beobachten.


Foto: Tim Laussmann
7.97 %

Anthaxia nitidula Glänzender Blütenprachtkäfer

Familie: Prachtkäfer (Buprestidae)

Größe: 5 bis 7 Millimeter

Aussehen: Sehr flacher Körper. Die Weibchen sind goldgrün, messingfarben oder purpurrot, ihre Flügeldecken sind blaugrün. Die männlichen Käfer sind komplett grün.

Nahrung: Ausgewachsene Käfer fressen gern an den Blüten von Wildrosen oder gelben Wiesenblumen. 

Im Garten: Glänzende Blütenprachtkäfer sind tagaktiv und häufig an gelbblühenden Wiesenblumen zu finden. 


Foto: Ekkehard Wachmann
4.02 %