Biologische Vielfalt vor der Haustür Rückblick auf den 20. GEO-Tag der Natur

Am 16. und 17. Juni feierte der GEO-Tag der Natur sein großes Jubiläum. Über 11.000 Naturbegeisterte folgten der Einladung zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen deutschlandweit, alle vereint durch ein gemeinsames Interesse: Ziel des GEO-Tags ist eine Natur-Inventur, um Wissen über die biologische Vielfalt vor der Haustür zu schaffen. In diesem Sinne wurden die Teilnehmer zu Bürgerwissenschaftlern. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Als Förderer des Aktionstages bot die Heinz Sielmann Stiftung über ein Dutzend eigene Veranstaltungen an. Die Experten und Projektpartner der Stiftung begleiteten Naturinteressierte und teilten ihr Wissen über Fauna und Flora gerne. In Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen hörten einige Exkursionsteilnehmer zum ersten Mal eine Rohrdommel live. Der tiefe Ruf des heimlichen Reihervogels hat ihm den Spitznamen „Moorochse“ eingebracht.

Mit von der Partie Sielmann beim GEO-Tag 2018

Von Führung bis Fotoworkshop - Sielmanns Natur-Ranger und Naturlandschaften brachten viele Besucher in Kontakt mit der Natur vor ihrer Haustür.

Aus Bürgern werden Artenfinder Für Kraut&Krabbe

Die Aktion artensuche.hamburg kartografiert online die Ausbreitung von gesuchten Arten im Großraum Hamburg, einem Haupt­veranstaltungs­ort am GEO-Tag der Natur. Gezielt gesucht wurden dieses Jahr das Wiesenschaumkraut und die Chinesische Wollhandkrabbe. Funde konnten via Smartphone direkt gemeldet und wenig später auf der digitalen Karte abgelesen werden.