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Im Naturpark Steinwald wird die ausgestorbene Art wieder angesiedeltHabichtskäuze kommen zurück in die Heimat

Erfolgreiche Vorhaben zur „Wiederein­bürgerung” einer bereits ausge­storbenen Art außerhalb eines National­parks sind bisher in der Bundes­republik Deutschland leider noch viel zu selten. Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt deshalb ein Wiederan­sied­lungs­projekt des Habichtskauzes in Nordbayern.

Experten vermuten, dass der letzte Habichts­kauz 1926 im Böhmer­wald und dessen süd-westlichen Ausläufern, dem Bayerischen Wald, erschossen wurde. In den Naturparken Steinwald, Fichtelgebirge und Nördlicher Oberpfälzer Wald werden jetzt wieder Habichtskäuze angesiedelt! Der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) hat es geschafft in 2017 erste Tiere auszuwildern.

2018 und 2019 ist es gelungen, das Projektgebiet zu erweitern und 12 weitere Jungtiere erfolgreich auszuwildern. Zudem wurden die bestehenden Waldlebensräume für den Habichtskauz durch geschützte Totholzstrukturen und Brutkästen noch attraktiver gestaltet.

Der Bayerische Rundfunk begleitete die Arbeit des Vereins und gibt spannende Einblicke in die Auswilderung junger Habichtskäuze (Zwischen Spessart und Karwendel | BR vom 31.08.19):

Über den ProjektträgerVerein für Landschafts­pflege und Arten­schutz in Bayern e.V.

Weitere Informationen zum Habichtskauz-Projekt erhalten Sie direkt beim VLAB unter:

www.landschaft-artenschutz.de