Artenschutz in Brandenburg

Die Rückkehr der Sumpfschildkröte unterstützen

Unsere einzige heimische Schildkröten­art ist stark bedroht. Wir setzen uns daher seit vielen Jahren für die Erhaltungszucht und den Bestandsschutz ein. Nun soll durch die Wiederansiedlung von einhundert Jungschildkröten in Sielmanns Naturlandschaft Tangersdorfer Heide die bestehende Population gezielt vergrößert werden. Helfen Sie bei unserem Einsatz mit Ihrer Spende!

KontaktIhre Ansprech­partnerin

Julia Hagemann

Telefon: 05527 914-260
Telefax: 05527 914-250
E-Mail: julia.hagemann(at)sielmann-stiftung.de

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar

Die Heinz Sielmann Stiftung ist als aner­kannte gemein­nützige Orga­ni­sation von der Kör­per­schafts­steuer befreit. Für Spenden ab 15 Euro erhalten Sie auto­matisch im Januar des Folge­jahrs Ihre Spenden­quittung für das Vorjahr, sofern Sie die Spenden­quittung ange­fordert haben und die Sendung zustellbar ist.

Unabhängig von der gewählten Zahlungs­art, können Sie Ihre Dauer­spende jederzeit kündigen. 

Projektdetails

Eine Sumpfschildkröte in Deutschland in freier Wildbahn zu beobachten, ist kaum möglich. Das urzeitliche Reptil ist äußerst scheu und extrem selten. Ein Grund, der maßgeblich zum Erlöschen der Bestände beitrug, war der massenhafte Fang: In früheren Zeiten galt die Schildkröte als beliebte Fastenspeise und später als Delikatesse.

Heutzutage sind es in erster Linie Fressfeinde wie der Waschbär, der Straßenverkehr und die intensive Landwirtschaft, die den Urtieren das Überleben schwer machen und den Lebensraum rauben. Sie finden kaum noch langsam fließende Gewässer, Moore und Tümpel, in denen sie leben können. Auch günstige Eiablageplätze sind absolute Mangelware. Das wollen wir ändern!

Gemeinsam mit unserem Projektpartner, der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Artenschutz e.V. werden wir in der Tangersdorfer Heide 100 zweijährige Europäische Sumpfschildkröten auswildern. Ihre Spende unterstützt uns dabei!

Das vorgesehene Auswilderungsgebiet ist als Lebensraum für die urigen Reptilien ideal. Die Ansiedlung in der Tangersdorfer Heide schließt die Lücke zwischen den bestehenden Vorkommen in der Schorf­heide und dem Fürstenberger Seengebiet.

Neben der Erhaltungszucht und der Wiederansiedelung umfasst das Rettungsprogramm auch Bestandsschutz- und Landschafts­pflege­maßnahmen. Neue Lebensräume werden geschaffen und bestehende aufgewertet.

Wenn es uns dadurch gelingt, die Population auf etwa 750 Exemplare anwachsen zu lassen, können wir davon ausgehen, dass der Bestand der Europä­ischen Sumpfschildkröte gesichert ist.