Sielmanns Naturlandschaften entwickeln
Große, möglichst unzerschnittene Landschaften sind die Grundlage für wirksamen Naturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Mit Sielmanns Naturlandschaften verfolgen wir genau diesen Ansatz.
Große, möglichst unzerschnittene Landschaften sind die Grundlage für wirksamen Naturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Mit Sielmanns Naturlandschaften verfolgen wir genau diesen Ansatz.
Viele Arten brauchen große, zusammenhängende Bereiche als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, um dauerhaft überleben zu können. Doch Straßen, Siedlungen und intensive Nutzung zerschneiden natürliche Landschaften zunehmend.
Deshalb kauft und entwickelt die Heinz Sielmann Stiftung große, wertvolle Flächen. So entstehen schützenswerte Biotope - sei es durch Renaturierung von Flächen oder den gezielten Schutz bestehender Areale, um der Natur wieder Raum zu geben und bedrohten Arten Rückzugsorte zu erhalten.
Bei der Auswahl unserer Naturlandschaften achten wir auf Kriterien, die für den langfristigen Schutz der biologischen Vielfalt entscheidend sind:
Damit Tier- und Pflanzenarten stabile Populationen bilden können, brauchen sie genügend Platz.
Damit Tiere wandern, sich ausbreiten und Lebensräume nutzen können, müssen die Landschaften frei von Straßen, Siedlungen oder Äckern sein.
Auf unseren Landschaften schützen wir besonders gefährdete Lebensräume. Von ihnen profitieren äußerst seltene und bedrohte Arten.
In Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide finden beispielsweise Wisente und Przewalski-Pferde eine Heimat. Beide Tierarten galten in freier Wildbahn bereits als ausgestorben. In den großen Weiten von Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide mitten in Brandenburg finden sie geeignete Lebensbedingungen, in denen sich ihre Population stabilisieren kann. Kleiner und leicht zu übersehen ist der Heide-Steppenrüssler: Der seltene Käfer wurde nach mehr als 70 Jahren in Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide wiederentdeckt.
Solche Entwicklungen zeigen, welche Bedeutung große zusammenhängende Lebensräume für bedrohte Arten haben. Sie bieten Rückzugsorte, ermöglichen natürliche Prozesse und schaffen Raum für biologische Vielfalt.
Naturschutz ist eine langfristige Aufgabe, denn viele ökologische Prozesse benötigen Jahrzehnte. Wälder etwa brauchen lange, um alt und strukturreich zu werden. Erst dann entstehen Lebensräume für Spechte, Totholzkäfer und viele weitere spezialisierte Arten. Andere Lebensräume wie Heiden oder artenreiche Wiesen sind über Generationen durch eine menschliche Nutzung entstanden oder geprägt worden. Ohne Pflege verschwinden sie innerhalb kurzer Zeit wieder. Gleichzeitig haben intensive Eingriffe Landschaften verändert und sensible Ökosysteme geschädigt.
Für jede Fläche im Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung werden konkrete Naturschutzziele festgelegt. Daran orientiert entwickeln wir Lebensräume behutsam weiter und schaffen Bedingungen, unter denen sich Natur dauerhaft entfalten kann.
Unsere Naturlandschaften sind so vielfältig wie die Herausforderungen des Naturschutzes:
Die Heinz Sielmann Stiftung konnte in den vergangenen drei Jahrzehnten durch Ankauf, Pacht, Schenkung oder Übertragung viele Flächen in ihr Schutzprogramm aufnehmen. Ehemalige Truppenübungsplätze und Braunkohle-Tagebaue haben sich zu faszinierenden Naturoasen entwickelt. All dies ist möglich durch die Unterstützung engagierter Spender:innen. Seien Sie ein Teil davon!
Leitung Geschäftsbereich Kommunikation und Fundraising
Zur Döberitzer Heide 9
14641 Wustermark / Elstal