Wiese und Bäume am Grünen Band

Entlang von 130 Kilometern zwischen den Nationalparks Harz und Hainich erstreckt sich Sielmanns Biotopverbund Eichsfeld-Werratal.

Seit der Wiedervereinigung hat sich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein rund 1.400 Kilometer langer, länderübergreifender Biotopverbund entwickelt, der teilweise als Nationales Naturmonument geschützt ist.

Ein 130 Kilometer langes Teilstück zwischen den Nationalparks Harz und Hainich bildet Sielmanns Biotopverbund Eichsfeld-Werratal. Über Jahrzehnte konnte sich hier eine einzigartige Rückzugslandschaft für Wildtiere und Wildpflanzen entwickeln.

Lage
Größe
Lebensräume
Besonderheiten
Global Goals

Die Flächen der Stiftung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sind teilweise noch von der früheren Offenhaltung aus DDR-Zeiten geprägt, die zur Überwachung der Grenze diente. Diese historische Nutzung hat Lebensräume für offenlandgebundene Arten geschaffen.

Heute sind diese Flächen aus Naturschutzsicht besonders wertvoll und bieten zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, darunter Neuntöter und Heidenelke, einen wichtigen Lebensraum.

Die Flächen der Stiftung umfassen Halbtrockenrasen, Grünland und Streuobstwiesen sowie Laubmischwälder und Feuchtgebiete. Diese Vielfalt an Lebensräumen schafft ein eng verzahntes Naturmosaik aus Wald, Offenland und Gewässern.

So entstehen wertvolle Rückzugs- und Nahrungsräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die die ökologische Vielfalt der Region langfristig sichern und stärken.

 

Luftbild Bäume am Grünen Band

Das Mosaik an Offenland, Wäldern und Gewässern bietet zahlreichen besonderen und gefährdeten Arten Lebensraum, darunter das Echte Tausendgüldenkraut, der Neuntöter und die Zauneidechse.

Luchs läuft über Steine
Lynx lynx
Art so gut wie augestorben, nur noch Restbestände vorhanden
sitzende Mopsfledermaus
Barbastella barbastellus
Sehr hohes Risiko des Aussterbens
Rebhuhn steht im Feld
Perdix perdix
Sehr hohes Risiko des Aussterbens
Gebaenderte-Pelzbiene sitzt auf einem Blatt
Anthophora aestivalis
Hohes Risiko des Aussterbens
Malven-Würfelfalter sitzt auf einer Blume
Pyrgus malvae
Hohes Risiko des Aussterbens
Pracht Trauerbiene sitzt auf einem Blatt
Melecta luctuosa
Hohes Risiko des Aussterbens
Schwarzblauer Ölkäfer krabbelt aus dem Boden raus
Meloe proscarabaeus
Hohes Risiko des Aussterbens
Wildkatze sitzt im Gebüsch
Felis silvestris silvestris
Hohes Risiko des Aussterbens
Baum-Weissling sitzt an einer Bluete
Aporia crataegi
Bestände merklich rückläufig, aber aktuell noch nicht gefährdet
Erdeichel Widderchen sitzt auf einer Blüte
Zygaena filipendulae
Bestände merklich rückläufig, aber aktuell noch nicht gefährdet
Bluehende Heide Nelke
Dianthus deltoides
Bestände merklich rückläufig, aber aktuell noch nicht gefährdet
Pirol sitzt auf einem Ast
Oriolus oriolus
Bestände merklich rückläufig, aber aktuell noch nicht gefährdet
Rotmilan im Flug
Milvus milvus
Bestände merklich rückläufig, aber aktuell noch nicht gefährdet
Zauneidechse sitzt auf einem Stamm
Lacerta agilis
Bestände merklich rückläufig, aber aktuell noch nicht gefährdet
Golddistel auf einer Wiese
Carlina vulgaris
Die Bestände der Art sind stabil
Schwarzstorch steht im Wasser
Ciconia nigra
Die Bestände der Art sind stabil
Angaben gemäß der Roten Liste Deutschlands

Der Tierfilmer und Stiftungsgründer Heinz Sielmann entwickelte bereits früh die Vision eines geschützten Naturraums entlang des Grünen Bandes. In seiner Dokumentation „Tiere im Schatten der Grenze“ (1988) skizzierte er die Idee einer durchgehenden grünen Verbindungsachse entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Heute ist diese Vision als Grünes Band Realität. Die Heinz Sielmann Stiftung setzt sich aktiv dafür ein, den besonderen Naturreichtum des ehemaligen Grenzstreifens zu erhalten und weiterzuentwickeln. Damit erfüllt sie die Aufgabe, das Lebenswerk ihres Gründers fortzuführen und dieses einzigartige Refugium für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu sichern.

Die Heinz Sielmann Stiftung setzt im Biotopverbund Grünes Band Eichsfeld-Werratal gezielte Naturschutzmaßnahmen um, die sich an den natürlichen Lebensraumansprüchen der dort vorkommenden Arten orientieren. Im Fokus stehen die Pflege und Entwicklung von Offenlebensräumen wie Halbmagerrasen, Streuobstwiesen und Feuchtbiotopen, um die biologische Vielfalt langfristig zu sichern und zu stärken.

Die Offenlebensräume entlang des Grünen Bandes werden durch eine gemischte Schaf- und Ziegenherde beweidet. Diese Beweidung schafft essentiell Lebensgrundlagen für spezialisierte Arten wie Heidenelke, Neuntöter oder Zauneidechse.
Wir pflanzen historische Obstsorten, um einerseits Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Arten zu schaffen und andererseits die Vielfalt längst vergessener Obstarten zu bewahren. Durch die Beweidung der entstandenen Streuobstwiesen pflegen wir diese arten- und strukturreichen Elemente der Kulturlandschaft.
Auf dem Grenzstreifen bei Ecklingerode geht die Heinz Sielmann Stiftung gegen unerwünschte Stauden-Lupinen (Lupinus polyphyllus) vor. Um die gebietsfremde Pflanzenart – ein sogenannter Neophyt – zu schwächen, werden gezielt die Blütenstände entfernt. Die so geschwächten Lupinen werden anschließend durch eine Beweidung mit Schafen zurückgedrängt.
Den Kolonnenweg und weitere Wanderwege entlang der ehemaligen Grenze hält die Stiftung für Besuchende zugänglich. Ebenso wurde der Friedhof „derer von Hanstein“ bei Arenshausen instandgesetzt und als wertvoller Kultur- und Naturraum erhalten.
Im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahren haben wir die Möglichkeit, einige extensiv genutzte Grünlandflächen mit angepasstem regionalem Saatgut aufzuwerten. Somit erhöht sich der Anteil an krautigen Blühpflanzen im Grünland, die sich langfristig als Nahrungsgrundlage für Insekten auf der Fläche etablieren.
Gemeinsam mit regionalen Partnern setzen wir auf unseren Flächen im Eichsfeld Maßnahmen um, die Feuchtlebensräume schaffen und erhalten. Dazu gehört die nachhaltige Pflege von Kopfweiden, die Anlage von Kleinstgewässern für Amphibien sowie die Renaturierung von Fließgewässern und der angrenzenden Aue.
Erfolg

Noch bis in die 1990er-Jahre gehörten Mehlschwalben zum gewohnten Bild auf Gut Herbigshagen. Danach verschwanden die standorttreuen Zugvögel über viele Jahre. Warum die Tiere ihre angestammten Brutplätze aufgaben, lässt sich heute nicht mehr eindeutig nachvollziehen. Umso größer war die Freude, als im Sommer 2024 erstmals wieder ein Mehlschwalbenpaar auf dem Gut erfolgreich brütete.

Geeignete Lebensbedingungen geschaffen

Dem vorausgegangen waren zahlreiche Maßnahmen, mit denen Mitarbeitende der Heinz Sielmann Stiftung über viele Jahre hinweg geeignete Lebensbedingungen für die Vögel geschaffen hatten. Insbesondere der Biologe Rómulo Aramayo Schenk setzte sich gemeinsam mit weiteren Kollegen aus dem Umweltbildungsteam der Stiftung für die Rückkehr der Flugkünstler ein. Künstliche Nisthilfen wurden angebracht, potenzielle Brutstandorte aufgewertet und die Entwicklung der Bestände kontinuierlich beobachtet.

Der Erfolg ist inzwischen deutlich sichtbar: Dem ersten Brutpaar aus dem Jahr 2024 sind mittlerweile weitere Artgenossen gefolgt. Aktuell werden mindestens acht Nester auf Gut Herbigshagen genutzt. Aramayo Schenk und sein Team hoffen nun, dass sich die Kolonie in den kommenden Jahren weiterhin so gut entwickeln wird.

„Jedes neu besetzte Nest ist ein Erfolg“

„Mehlschwalben kehren nur dorthin zurück, wo sie geeignete Brutplätze und ausreichend Nahrung finden“, sagte Astrid Thielecke, Vorsitzende der NABU-Gruppe Untereichsfeld. „Ihr Bestand ist in vielen Regionen Deutschlands rückläufig. Deshalb ist jedes erfolgreich besetzte Nest ein wichtiges Signal für den Artenschutz. Gut Herbigshagen zeigt beispielhaft, wie mit Ausdauer und den richtigen Maßnahmen verlorengegangene Lebensräume wieder attraktiv werden können.“

„Naturschutz erfordert langfristiges Handeln“

Für die Heinz Sielmann Stiftung ist die Auszeichnung zugleich Anerkennung und Ansporn. „Die Rückkehr der Mehlschwalben ist ein schöner Erfolg für unser gesamtes Team“, erklärte Aramayo Schenk: „Inzwischen gehören die Tiere wieder zum Alltag auf dem Gutshof – und jedes neu besetzte Nest bestätigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen. Dieses Projekt zeigt beispielhaft, dass Naturschutz langfristiges Handeln erfordert und dass sich Geduld häufig auszahlt.“

Bewusstsein schaffen und Menschen motivieren

Die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ wird vom NABU an Gebäudeeigentümer verliehen, die Schwalben schützen und ihnen geeignete Brutplätze bereitstellen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Tiere zu stärken und Menschen zu motivieren, selbst aktiv zu werden.

Auf Gut Herbigshagen können Besucherinnen und Besucher die Mehlschwalben während der aktuellen Brutsaison gut beobachten. Mit ihrem Gezwitscher und ihren rasanten Flugmanövern beleben sie das Hofgelände und sind ein sichtbarer Beleg dafür, dass gezielte Artenschutzmaßnahmen wirken können.

Mehr über die Geschichte der Mehlschwalben auf Gut Herbigshagen erfahren Sie hier.

Erfolg

Am Donnerstag, 26. März, hat die Heinz Sielmann Stiftung auf Gut Herbigshagen eine neue Ausstellung im Bienenhaus erstmals öffentlich vorgestellt. Im Rahmen einer feierlichen Schlüsselübergabe präsentierte die Stiftung gemeinsam mit Förderpartnern den neuen Erlebnisraum „Bienenwelten – Vielfalt entdecken“. Ab Samstag, 28. März, können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten des Natur-Erlebniszentrums erkunden.

Die neue Ausstellung verbindet Wissensvermittlung mit praktischem Erleben. Unterschiedliche Schautafeln, Module und Mitmachstationen vermitteln eindrücklich, welche Rolle Bienen für Bestäubung und Artenvielfalt spielen und wie ihr Schutz im Alltag unterstützt werden kann. Der Raum wird künftig auch als „Summendes Klassenzimmer“ für Umweltbildungsangebote und Veranstaltungen für Kita-Gruppen und Schulklassen genutzt. In der Imkerküche des Hauses werden demnächst Workshops für Familien und interessierte Gruppen zu Themen wie Honiggewinnung oder Bienenwachsverarbeitung angeboten.

Begeisterung für Bienen und Naturschutz wecken

„Wir erleben seit Jahren einen dramatischen Bestandsrückgang bei vielen Wildbienenarten. Wenn Lebensräume verloren gehen, verschwinden auch die Insekten, von denen unsere Natur und letztlich auch wir Menschen abhängen“, sagte Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Stiftungsrats der Heinz Sielmann Stiftung. „Deshalb ist es uns so wichtig, mit dem neu gestalteten Bienenhaus praktisches Wissen über diese Tiere zu vermitteln und das Bewusstsein für ihren Schutz zu stärken.“

Rund 600 Wildbienenarten leben in Deutschland, viele davon sind gefährdet. Intensive Landnutzung, Versiegelung von Flächen oder auch fehlende Nistmöglichkeiten und Nahrungsangebote machen ihnen das Überleben schwer. Hier setzen die „Bienenwelten“ an: Sie vermitteln Wissen und laden dazu ein, selbst aktiv zu werden – im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im öffentlichen Raum.

Carolin Ruh, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, betonte: „Gut Herbigshagen steht seit jeher für lebendige Umweltbildung. Mit den Bienenwelten stärken wir diesen Standort als außerschulischen Lernort und investieren bewusst in die Bildung kommender Generationen. Unser Anspruch ist es, Begeisterung für die Natur zu wecken – denn nur was uns fasziniert, sind wir bereit zu schützen.“

Vielfältige Umweltbildungsangebote im Bienenhaus geplant

Auch von Seiten der Förderpartner wurde das Projekt gewürdigt. Dr. Michael Glatthaar vom LEADER-Regionalmanagement Göttinger Land erklärte: „Die Bienenwelten zeigen beispielhaft, wie regionale Förderung nachhaltige Bildungsprojekte ermöglicht. Gerade Projekte, die Naturerleben und Umweltbildung verbinden, sind wichtig, um Menschen langfristig für den Schutz unserer Natur- und Kulturlandschaften zu gewinnen. Die neue Ausstellung führt eindrücklich vor Augen, dass Bienen weit mehr als Honiglieferanten sind. Sie sind Schlüsselarten in unserem Ökosystem.“

Annelore von Hof unterstrich stellvertretend für die Stadt Duderstadt die lokale Bedeutung des Projekts: „Gut Herbigshagen ist ein wichtiger Bildungs- und Begegnungsort für unsere Stadt und das Umland. Gemeinsam mit der Sparkasse Duderstadt freuen wir uns, dass wir dieses Projekt als Förderpartner mit ermöglichen konnten. Wir hoffen sehr, dass die neuen Bienenwelten möglichst viel Anklang bei den Bürgerinnen und Bürgern finden.“

Jascha Wieck von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ergänzte: „Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet, Menschen zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen. Die Bienenwelten vermitteln nicht nur Wissen, sondern auch konkrete Handlungsperspektiven – genau das begrüßen und unterstützen wir als Bingo-Umweltstiftung. Genau solche Orte brauchen wir, damit Naturschutz im Alltag der Menschen ankommt.“

Die Ausstellung wurde gemeinsam mit regionalen Dienstleistern und einem spezialisierten Ausstellungskonzeptbüro umgesetzt. Künftig soll sie fest in die Umweltbildungsangebote des Natur-Erlebniszentrums integriert werden. Geplant sind Programme für Kita-Gruppen und Schulklassen ebenso wie Familienangebote und Fachveranstaltungen. Das Projekt wurde durch die LEADER-Region Göttinger Land – mit Kofinanzierung des Landkreises Göttingen, der Stadt Duderstadt und der Sparkassenstiftung Untereichsfeld – sowie durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert.

Mehr Informationen unter: www.gut-herbigshagen.de

Erfolg

Die Heinz Sielmann Stiftung ist heute von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen UNESCO-Kommission für ihren herausragenden Einsatz für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ausgezeichnet worden. Mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ werden jedes Jahr gemeinnützige Institutionen und andere Akteure prämiert, die durch innovative Bildungsansätze Menschen dazu befähigen, eine nachhaltige und verantwortungsvolle Zukunft mitzugestalten. Bei der heutigen digital stattfindenden Verleihung erhielten insgesamt 23 Initiativen diese Auszeichnung.

Dr. Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referats Bildung in Regionen; Bildung für nachhaltige Entwicklung im BMBF, gratulierte zur Auszeichnung und sagte: „Die Heinz Sielmann Stiftung trägt das Erbe ihres Gründers und verbindet Naturschutz und Bildung in beeindruckender Weise. Auf dem Gut Herbigshagen können Schüler:innen und Interessierte jeden Alters praktische Erfahrung zu nachhaltiger Landnutzung, Biodiversität und Konsum sammeln. Das eigene Handeln der Lernenden wird in den Blick genommen und Ansätze entwickelt, die zur Umsetzung der Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung im Alltag anregen.“

Carolin Ruh, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, sagte: „Bildung für nachhaltige Entwicklung gehört seit jeher zur DNA unserer Stiftung. Insofern freut uns die heutige Auszeichnung sehr und bestärkt uns in unserem Engagement für eine transformative Bildung, die besonders junge Menschen dazu ermächtigt, ihre Welt nachhaltiger, gerechter und selbstbestimmter zu gestalten. Mit unseren Umweltbildungsteams arbeiten wir täglich daran, unsere BNE-Angebote auszubauen und weiterzuentwickeln.“

Lernorte für einen positiven Umgang mit der Natur

Die Heinz Sielmann Stiftung verfolgt seit ihrer Gründung im Jahr 1994 das Ziel, Menschen – vor allem Kinder und Jugendliche – durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranzuführen. In Niedersachsen und Brandenburg betreibt die Stiftung insgesamt drei Natur-Erlebniszentren (NEZ), an denen ganzjährig umweltpädagogische Angebote mit Bezug zur BNE stattfinden. Dazu gehören das NEZ Döberitzer Heide im brandenburgischen Havelland, das NEZ Wanninchen in der Niederlausitz und das NEZ Gut Herbigshagen im südlichen Niedersachsen.

An allen drei Standorten werden im Rahmen von multimedialen Ausstellungen und interaktiven Bildungsangeboten Themen wie Biodiversität, Naturschutz, nachhaltige Landnutzung und Ernährung altersspezifisch vermittelt. Für Schulklassen werden verschiedene ein- und mehrtägige Programme angeboten, wie etwa Klassenfahrten auf den stiftungseigenen Schulbauernhof auf Gut Herbigshagen. Zudem entstehen aktuell BNE-Projektreihen, die ermöglichen sollen, langfristig über mehrere Jahre verteilt mit Schüler:innen an einem Nachhaltigkeitsthema zu arbeiten.

Mehr über die Umweltbildungsangebote der Heinz Sielmann Stiftung erfahren Sie hier.

Für die kommenden Jahre planen wir weitere Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung und fachlichen Begleitung im Biotopverbund Grünes Band Eichsfeld-Werratal. Im Jahr 2026 erfolgt eine Haselmauskartierung mit einem speziell ausgebildeten Artenspürhund. Zudem führen wir Fledermausfänge durch, um akustisch bislang nicht eindeutig bestimmbare Arten sicher zu verifizieren.

Sielmanns Biotopverbund Grünes Band Eichsfeld-Werratal
Dr. Maude Erasmy - Sielmanns Biotopverbünde Grünes Band Eichsfeld-Werratal und Nette

Sielmann-Weg 1

37115 Duderstadt

+49 5527 914-123 +49 160 97715808 E-Mail schreiben