Herde Kulan Pferde im Winter

Von uns geförderte Projekte

Hier finden Sie einen Überblick über Projekte unserer Partnerorganisationen, die wir aktuell finanziell unterstützen.

Wir führen nicht nur eigene Naturschutzvorhaben durch, sondern fördern auch ausgewählte Partnerorganisationen bei der Umsetzung ihrer Projekte. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zum Schutz wertvoller Lebensräume und Arten.

Mit der Vielfalt schützen wir auch unsere eigene Lebensgrundlage

Für den Erhalt unserer Natur erfüllt jede einzelne Art eine wichtige Funktion in ihrem Ökosystem. Hier stellen wir Ihnen einige unserer Partnerorganisationen vor, die im Bereich Artenschutz wertvolle Arbeit leisten und deren Projekte wir finanziell unterstützen.

Zwei Kopfweiden im Grünen
Ein braunes Wildkatzenjunges sitzt zwischen Blättern
Przewalski Pferd wird von zwei Personen aus einer Transport in die Steppe entlassen. Zwei weitere geschlossene Transportboxen stehen daneben.
Fransenfledermaus im Flug vor Hauswand
Zwei Hände setzen kleine Sumpfschildkröte ins Wasser.
Ein Rebhuhn in Nahaufnahme
Basstölpel sitzt unter einer Wärmelampe
Mauersegler auf einem flauschigen Handtuch, einer hält den Flügel über den anderen
Innerhalb des Projektes sollen Kopfbäume als stark gefährdeter Landschaftsbestandteil, wichtiger Lebensraum und Biotopverbund erhalten werden, um auch in Zukunft langfristig der Ufersicherung und somit dem Hochwasserschutz dienen zu können. Dabei rückt auch ein besonderer Bewohner in den Fokus: der Eremit (Osmoderma eremita).
Zwei Kopfweiden im Grünen
Verwaiste Wildkatzen-Kitten brauchen besondere Hilfe, um zu überleben. Mit drei neuen naturnahen Gehegen im Wildkatzen-Erlebniszentrum Bad Harzburg schafft die Heinz Sielmann Stiftung bessere Bedingungen für ihre Aufzucht und Auswilderung. So entsteht zugleich eine wichtige regionale Anlaufstelle für den Wildkatzenschutz im Harz.
Ein braunes Wildkatzenjunges sitzt zwischen Blättern
Für eine erfolgreiche Auswildung von Wildeseln und Przewalski-Pferden in kasachischen Steppe ist das Wiederansiedlungszentrum „Alibi“ entscheidend. Hier werden die Tiere instensiv tierpflegerisch und medizinisch während der Eingewöhnungsphase betreut. Die Förderung sichert den Wiederaufbau, moderne tiermedizinische Infrastruktur und investiert in Tierärzte und -pfleger.
Przewalski Pferd wird von zwei Personen aus einer Transport in die Steppe entlassen. Zwei weitere geschlossene Transportboxen stehen daneben.
Ein ehrenamtliches Netzwerk erfasst Fledermäuse im Naturpark Stromberg-Heuchelberg neu und verbessert die Datenlage. Als Bioindikatoren zeigen sie die Qualität von Lebensräumen. Die „Flederfreunde“ kartieren Bestände und sensibilisieren die Öffentlichkeit für ihren Schutz.
Fransenfledermaus im Flug vor Hauswand
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) ist stark gefährdet. In Brandenburg sichert ein Projekt des AGENA e.V. ihre letzten Vorkommen durch Wiederansiedlung, Vernetzung isolierter Populationen und Schutz sowie Revitalisierung ihrer Lebensräume – auch im Hinblick auf den Klimawandel.
Zwei Hände setzen kleine Sumpfschildkröte ins Wasser.
Ein innovatives Projekt in Sachsen-Anhalt schützt Bodenbrüter wie Rebhuhn und Großtrappe mit falschen Geruchsspuren vor Fressfeinden. Erste Ergebnisse sind vielversprechend: Die Methode wirkt gezielt, ohne zusätzliche Risiken, und wird wissenschaftlich begleitet. Zusätzlich werden Wärmebilddrohne eingesetzt, um den Bruterfolg valider erfassen zu können.
Ein Rebhuhn in Nahaufnahme
Im Wildpark Eekholt werden kranke und verletzte Vögel seit 1999 gepflegt und aufgepäppelt. Die Station ist auf Greifvögel und Störche spezialisiert und ermöglicht – wenn möglich – ihre Auswilderung. Ziel ist der langfristige Erhalt der Arten in freier Wildbahn.
Basstölpel sitzt unter einer Wärmelampe
Der Mauerseglerhilfe APUS e.V. versorgt verletzte und verwaiste Alpen- und Mauersegler, ermöglicht ihre Auswilderung und setzt sich für den langfristigen Schutz ihrer Lebensräume ein.
Mauersegler auf einem flauschigen Handtuch, einer hält den Flügel über den anderen
„Wir können nur schützen, was wir auch kennen“

Getreu diesen Worten von Heinz Sielmann ist es ein wichtiges Anliegen unserer Stiftung, das öffentliche Bewusstsein für den Natur- und Artenschutz zu stärken. Wir unterstützen ausgewählte Projekte mit hoher Breitenwirkung, die Wissen vermitteln, aktuelle Herausforderungen sichtbar machen und Menschen für den Schutz der biologischen Vielfalt sensibilisieren.

Hier stellen wir Ihnen ausgewählte Förderprojekte aus diesem Bereich vor.

Blaukehlchen auf Schilfhalm
Professor Michael Succor (scharf im Hintergrund) spricht zu jungen Menschen in der Natur
ein liebevoll angelegtes Beet in einem naturnahen Garten
Holzeule auf Hängelampe im Haus der Naturfreunde
Amsel auf einem Baum
Dirk Steffens mit Mikrofon auf der Bühne spricht zu Publikum.
Schüler beim Filmdreh im Wald. Rothaariger Junge mit Kamera lächelt in Kamera.
Gruppenfoto von Jugendliche auf langer Holzfigur
Ein neues Informationssystem macht Natura 2000 im Thüringer Wald sichtbar. Einheitliche, barrierearme Tafeln vermitteln Wissen über geschützte Arten und Lebensräume und fördern naturverträgliches Verhalten – verständlich aufbereitet für Gäste und Einheimische.
Blaukehlchen auf Schilfhalm
Die Ökofilmtour 2026 bringt Filme zu Umwelt- und Naturschutz in ganz Brandenburg auf die Leinwand. In bis zu 70 Orten zeigt das Festival Lösungen der Klimakrise, fördert Austausch und Beteiligung – mit einem vielfältigen Programm für Erwachsene und junge Menschen.
Professor Michael Succor (scharf im Hintergrund) spricht zu jungen Menschen in der Natur
In Waldbronn entsteht auf kleiner Fläche ein wertvolles Biotop. Mit Wildpflanzen und heimischen Gehölzen schafft der Schwarzwaldverein Lebensraum für Tiere und einen Lernort für Menschen – ein Beispiel dafür, wie Naturschutz vor der Haustür gelingen kann.
ein liebevoll angelegtes Beet in einem naturnahen Garten
„Abenteuer einer Eule“ ist ein innovatives Filmprojekt, das Umweltbildung, Kultur und Engagement für den Naturschutz verbindet. Durch kreative Vermittlung, starke Partnerschaften und gezielte Bildungsangebote erreicht es Kinder und Erwachsene und stärkt langfristig das Bewusstsein für Natur und gesellschaftliche Verantwortung.
Holzeule auf Hängelampe im Haus der Naturfreunde
Das Mitmachprojekt „GartenBäumling“ fördert Biodiversität in urbanen Gärten durch Datenerhebung, wissenschaftliche Auswertung und praxisnahe Empfehlungen. Es verbindet Forschung, Bürgerbeteiligung und Umweltbildung und stärkt so langfristig naturnahes Gärtnern.
Amsel auf einem Baum
Die Heinz Sielmann Stiftung fördert beim GREEN SCREEN Festival herausragende Naturfilme und den Nachwuchs. Mit Film- und Jugendpreisen stärkt sie internationale Aufmerksamkeit für Naturthemen und inspiriert neue Generationen für den Naturschutz.
Dirk Steffens mit Mikrofon auf der Bühne spricht zu Publikum.
Das bundesweite Projekt „GreenCut-JUMP“ verbindet Umweltbildung, Medienkompetenz und Naturschutz. Jugendliche erforschen Biodiversität, produzieren eigene Filme und wirken als Multiplikatoren – ein langfristiger Ansatz, um Wissen zu verbreiten und Engagement zu stärken.
Schüler beim Filmdreh im Wald. Rothaariger Junge mit Kamera lächelt in Kamera.
Die Sielmanns Natur-Ranger sind die Kinder- und Jugendorganisation der Heinz Sielmann Stiftung. Sie fördern bundesweit Umweltbildung und aktiven Naturschutz, indem junge Menschen eigene Projekte umsetzen und Verantwortung für Natur und Artenvielfalt übernehmen.
Gruppenfoto von Jugendliche auf langer Holzfigur
Wertvolle Lebensräume für die Zukunft bewahren

Der Erhalt und die Entwicklung ökologisch wertvoller Lebensräume sind zentrale Voraussetzungen für den Schutz der biologischen Vielfalt. Deshalb fördern wir Projekte, die Lebensräume entwickeln, renaturieren, sichern, pflegen und miteinander vernetzen.

Darüber hinaus unterstützen wir anwendungsorientierte Naturschutzforschung, die neue Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge und die Entwicklung von Lebensräumen liefert und damit die Grundlage für wirksame und langfristige Naturschutzmaßnahmen schafft. Hier stellen wir Ihnen ausgewählte Förderprojekte aus diesen Bereichen vor.

Ziegenherde läuft auf Kamera zu
Drohnenaufnahme der Lippe-Aue
Nahaufnahme eines Frosches, der zwischen Schilf in einem See schwimmt
Wasserbüffel baden im Wasser
Bach durch Thüringer Wald mit Bäumen und Farn
Bunter diverser Blühstreifen zwischen Straße und Gehsteig
Feuchte Moorfläche mit Schilf im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund
Das Projekt „Weidetiere schaffen Landschaft“ stärkt die Biodiversität im Werratal (Hoher Meißner und Kaufunger Wald) durch Beweidung, Beratung und Kooperation. Es verbindet Naturschutz, Praxis und innovative Maßnahmen, um artenreiche Landschaften nachhaltig zu entwickeln und Weidetierhaltende gezielt zu unterstützen.
Ziegenherde läuft auf Kamera zu
Wie wirkt sich extensive Ganzjahresbeweidung auf die Kohlenstoffspeicherung in Auen aus? Eine bundesweite Feldstudie untersucht Böden und Biomasse verschiedener Auenstandorte und schafft neue Erkenntnisse über ihr Potenzial für Klima-, Hochwasser- und Biodiversitätsschutz.
Drohnenaufnahme der Lippe-Aue
Durch die Renaturierung eines Feuchtgebiets in Krackow entstehen wertvolle Lebensräume für bedrohte Amphibien wie Kammmolch, Moorfrosch und Rotbauchunke. Naturnahe Flachwasserzonen verbessern die Fortpflanzungsbedingungen, stärken die Artenvielfalt und tragen zur langfristigen Stabilisierung der Gewässerqualität bei.
Nahaufnahme eines Frosches, der zwischen Schilf in einem See schwimmt
Auf dem Dorfener Hutanger entsteht durch extensive Beweidung mit Rindern und Wasserbüffeln eine strukturreiche Feuchtlandschaft. So werden artenarme Flächen revitalisiert und seltene Arten des Isentals nachhaltig gefördert.
Wasserbüffel baden im Wasser
Das Naturschutzgroßprojekt im Thüringer Wald schützt und entwickelt Bäche, Moore und Bergwiesen auf 6.500 Hektar. Durch Renaturierung, Wiedervernässung und nachhaltige Nutzung entstehen stabile Lebensräume für vielfältige Arten.
Bach durch Thüringer Wald mit Bäumen und Farn
Das Projekt „Kommunen für biologische Vielfalt“ stärkt den Artenschutz vor Ort, indem es Städte und Gemeinden berät, vernetzt und qualifiziert. Mit praxisnahen Angeboten, digitalen Tools und Weiterbildung werden naturnahe Lebensräume im Siedlungsraum gezielt gefördert.
Bunter diverser Blühstreifen zwischen Straße und Gehsteig
Ein wissenschaftliches Monitoring untersucht die Wiedervernässung von Mooren in Südbrandenburg. Langzeitdaten zeigen, wie sich Wasserhaushalt, Vegetation und Artenvielfalt entwickeln – und liefern eine wichtige Grundlage für wirksamen Moorschutz.
Feuchte Moorfläche mit Schilf im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund

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