Ökofilmtour 2026
Die Ökofilmtour 2026 bringt Filme zu Umwelt- und Naturfilme mit Diskussionen in ganz Brandenburg zusammen – ein einzigartiges Festival, das Wissen vermittelt, zum Mitdenken anregt und zum Handeln inspiriert.
Die Ökofilmtour 2026 bringt Filme zu Umwelt- und Naturfilme mit Diskussionen in ganz Brandenburg zusammen – ein einzigartiges Festival, das Wissen vermittelt, zum Mitdenken anregt und zum Handeln inspiriert.
Von Januar bis April 2026 tourte die Ökofilmtour zum 21. Mal durch Brandenburg. Das dezentrale Festival brachte aktuelle Filme zu Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auch in kleinere Städte, Gemeinden und Dörfer und verband die Vorführungen mit Gesprächen und Umweltbildungsangeboten.
Insgesamt fanden 219 Veranstaltungen an 99 Spielstätten in 75 Orten statt. Damit erreichte die Ökofilmtour 8.768 Menschen – darunter 4.168 Kinder und Jugendliche. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Besucherzahl damit um rund 18 Prozent. Die Veranstaltungen fanden unter anderem in Schulen und Kitas, Natur- und Besucherzentren, Bibliotheken, Kirchen, Kulturhäusern und Gemeindesälen statt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag 2026 auf Natur, Artenvielfalt und Biodiversität. Die Filme beschäftigten sich unter anderem mit Insekten, Vögeln, Amphibien, Wäldern, Flusslandschaften und bedrohten Tierarten. Auch Themen wie Insektensterben, intensive Landnutzung, Klimawandel, Moorrenaturierung, Wasser- und Bodenschutz sowie nachhaltige Landwirtschaft wurden aufgegriffen. Dabei standen nicht nur bestehende Probleme, sondern auch konkrete Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.
Eine besondere Stärke der Ökofilmtour war die Verbindung von Film und persönlichem Austausch. Im Anschluss an die Vorführungen diskutierten Filmschaffende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Naturschutzfachleute sowie regionale Akteurinnen und Akteure mit dem Publikum. Dadurch konnten globale Umweltfragen mit konkreten Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort verknüpft werden.
Fast die Hälfte des Publikums waren Kinder und Jugendliche. Filmvorführungen wurden für sie unter anderem durch Gespräche, Spiele, Exkursionen und weitere naturpädagogische Angebote ergänzt. So verband die Ökofilmtour Umweltwissen mit persönlicher Begegnung und unmittelbarer Naturerfahrung und zeigte jungen Menschen Möglichkeiten für eigenes Engagement auf.
Die Ökofilmtour 2026 zeigte damit, wie Film, Umweltbildung, Naturerfahrung und regionaler Dialog Menschen für Natur- und Umweltschutz erreichen und zum Austausch über konkrete Handlungsmöglichkeiten anregen können.
Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützte dieses Projekt mit einer Förderung von 5.000 Euro im Zeitraum von Januar bis Juni 2026.
Lindenstraße 34
14467 Potsdam
Tel.: +49 331 201 5530
E-Mail: info@oekofilmtour.de
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