Bürgergärten auf ehemaligem LNS-Gelände Duderstadt Umweltbildung: Projekt "Garten-Vielfalt"

Mit dem Projekt „Garten-Vielfalt“ werden Kinder und Schüler aller Altersstufen, Menschen mit Behinderungen, Senioren sowie alle Naturbegeisterten eingeladen, sich an der Gestaltung und Nutzung der Duderstädter Bürgergärten auf dem ehemaligem LNS-Gelände zu beteiligen (LNS = Landesausstellung Natur im Städtebau). 2014 hat die Heinz Sielmann Stiftung dazu das Projekt „Garten-Vielfalt“ ins Leben gerufen. 

Das bieten wir Ihnen für ihre „Garten-Vielfalt“ an

  • Wir beraten Sie bei der Anlage, Erhaltung und Pflege ihrer eigenen Schulgärten.
  • Wir bieten Seminare zu unterschiedlichen Themen der Schulgartennutzung und -pflege.
  • Wir erstellen für Sie Informationsordner mit Arbeitsmaterialien.
  • Wir nehmen Ihre Nutzungszeiten und -wünsche entgegen.
  • Wir bauen ein Netzwerk der Schulgartennutzung für Duderstadt auf.
  • Wir begleiten Sie bei der Planung von Kreativ-Events in den Bürgergärten.
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In einem ersten Schritt wurden drei gut erreichbare Bürgergärten im LNS-Park Duderstadt zu Schulgärten umgestaltet, um sie nicht nur schulisch, sondern auch generations- und zielgruppenübergreifend nutzen zu können. Weiterhin steht die Heinz Sielmann Stiftung dem Kompetenzzentrum sowie Schulen und Kindergärten beratend bei der praxisnahen Planung, Umsetzung, Nutzung und Pflege der Gärten zur Seite und begleitet dies auch mit Fachseminaren.

Naturtalent werden

Einsatzgebieten sind meist solche Projekte, die sich schnell umsetzen lassen, um Kindern Natur hautnah erlebbar zu machen und somit zu raschen Erfolgen zu verhelfen. So bietet z. B. ein Gartenteich vielfältige Möglichkeiten, Wasserläufer, Libellen, Fische und Frösche zu beobachten. Die Anlage eines kleinen Teiches bringt Leben in den Garten, er dient der Entspannung und man tut der Artenvielfalt im Garten etwas Gutes.

In einem naturfreundlichen Garten, wie dem Sielmann-Garten auf dem LNS-Gelände, darf auch ein Insektenhotel nicht fehlen. Es ist ein Rückzugsort für nützliche Tiere, die uns im Garten, fast unsichtbar, gegen Blattlaus und Co. helfen. Gemäß dem Naturprinzip „Fressen und gefressen werden" stellt sich hier mit der Zeit ein natürliches Gleichgewicht ein. Das Aufdecken solcher  ökologischen Zusammenhänge kann man auf spannende Art und Weise im Kindes- und Jugendalter vermitteln.

Spielend die Welt entdecken, Natur erleben, sie schmecken, fühlen, riechen, beobachten und ausprobieren, das Schärfen aller Sinne sowie die Erziehung zum vorausschauenden Handeln stehen im Mittelpunkt unserer Bildungsarbeit - nicht nur beim Projekt „Garten-Vielfalt".

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