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Wegesperrungen in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

In Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide haben wieder Landschaftspflegemaßnahmen zugunsten des Artenschutzes begonnen. Voraussichtlich bis Ende Dezember werden deshalb mehrere Wegeabschnitte in dem bei Naturfreund:innen beliebten Gebiet gesperrt.

Die erste Sperrung betrifft den westlichen Abschnitt des Rundwanderwegs um die Kernzone. Dieser ist ab demnächst zwischen dem Wolfsberg über Ferbitz bis zur Schafdammbrücke bis voraussichtlich Ende des Jahres gesperrt. Eine weitere Sperrung betrifft den Abschnitt des Rundwanderwegs in der Hasenheide nicht weit vom Eingang am Havelpark. Der Rundwegabschnitt in der Hasenheide darf zurzeit nicht begangen werden. Eine vollständige Umwanderung der Kernzone in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide ist in den kommenden fünf Monaten also nicht möglich.

Achtung Munitionsreste

„Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ist bei Pflegearbeiten nicht auszuschließen, dass sich noch Munitionsreste im Boden befinden. Deshalb wird vor den Pflegemaßnahmen die Fläche auf Munition untersucht. Die Kampfmittelräumfirmen achten dabei auf die Einhaltung eines vorgeschriebenen Sicherheitsradius“, betont Jörg Fürstenow, Artenschutzexperte der Heinz Sielmann Stiftung.
Die Stiftung appelliert an alle Besucher:innen der Döberitzer Heide, den Anordnungen der beteiligten Kampfmittelräumfirmen unbedingt Folge zu leisten, da die Arbeiten sonst aus Sicherheitsgründen kostenpflichtig unterbrochen werden müssen.

Auch wenn der Rundweg in Teilen gesperrt ist, bleiben viele Wanderwege in Sielmanns Naturlandschaft trotz Pflegemaßnahmen zugänglich. Die Zugänge Schafdamm- und Speckdammbrücke in Fahrland, die Eingänge in Krampnitz, Groß Glienicke, Seeburg, Rohrbeck und auch am Havelpark bleiben geöffnet. Der Reitweg von Rohrbeck über Dallgow bis nach Seeburg ist nicht von Sperrungen betroffen.

Seltene Arten schützen

Durch die Maßnahmen soll der typische Charakter der offenen und halboffenen Landschaft wiederhergestellt bzw. erhalten und für eine Pflege mit Weidetieren oder Maschinen vorbereitet werden. Davon profitieren solche für diese Landschaft typischen und seltenen Tierarten wie Heidelerche, Wiedehopf, Rotbauch-Unke u.v.a.. Lebensraumtypen wie Trockenrasen und Heidekrautfluren müssen regelmäßig gepflegt werden, um sie zu erhalten. Hier wachsen Pflanzen, die andernorts schon verschwunden oder selten geworden sind, zum Beispiel Sandthymian, Borstgras, Graue Skabiose und Sandglöckchen. Auch das Heidekraut würde ohne Pflege mittelfristig von anderen Pflanzen verdrängt werden. Die vorgesehenen Maßnahmen richten sich nach der Verordnung des Naturschutzgebiets und resultieren auch aus Verpflichtungen der Natura 2000-Richtlinien. Die Pflegearbeiten sind darüber hinaus mit dem Landesumweltamt abgestimmt.

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