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Naturschutz

Insektenschutz durch mehrjährige Blühwiesen Blumiges Melle

Ziel des Projektes „Blumiges-Melle.de“ ist es, in Melle (Osnabrücker Land) und Umgebung verstärkt Nahrungs- und Überwinterungshilfen für Insekten zu schaffen.
  • Gemeinnützige Unternehmergesellschaft Umweltschutz und Lebenshilfe
  • 05. 2017 - 11. 2018
  • Melle
    Niedersachsen, Deutschland
  • 9.370 Förderung
Blumiges Melle

Zaunrüben-Sandbiene an einer Blüte

Die Nahrungssituation vieler Honig- und Wildbienenarten hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Die Gründe dafür sind vielfältig. Insbesondere der Einsatz von Pestiziden und die Förderung von Monokulturen in der Landwirtschaft sind hierfür verantwortlich. Zudem stehen in einer oftmals flurbereinigten Umgebung nur wenige Überwinterungs- bzw. Bruthilfen zur Verfügung. Dies trifft auch auf das Gebiet der Stadt bzw. Gemeinde Melle zu. Insekten aber genießen eine besondere Position in der Nahrungskette und sind neben dem Wind das wesentliche Bestäubungsmedium in der Natur. Ohne Insekten reduziert sich insgesamt die heimische Artenvielfalt drastisch. Zu diesem Zwecke werden auf verschiedenen Flächen, welche teilweise zu diesem Zweck gepachtet werden, Blühwiesen angelegt. Bei dem Saatgut handelt es sich um anerkanntes regionales Saatgut.

Eine Besonderheit des Projektes ist ein kollaborativ-nachbarschaftlicher Ansatz. Unterschiedliche Gruppierungen (z.B. Vereine) sowie Bürgerinnen und Bürger werden animiert, Flächen zur Verfügung zu stellen. In gemeinschaftlichen Aktivitäten (z.B. mit Schulklassen, Vereinen oder Kindergärten) werden diese Flächen dann bearbeitet und das Saatgut ausgesät.

In diesem Zusammenhang ist auch zu sehen, dass verschiedene Imker des Meller Imkervereins an den Blühwiesen Bienenvölker aufstellen. Der „Meller Blühwiesenhonig“ wird im Spätsommer kostenlos an die Unterstützer des Projektes verteilt, kann aber auch käuflich erworben werden. Bei einem Verkauf wird zusätzlich ein Informationsflyer beigelegt. Darüber hinaus werden große Schilder an den Blühwiesen aufgestellt, welche auf die Notwendigkeit und Besonderheiten der Areale aufmerksam machen.

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke

Foto: Umweltschutz und Lebenshilfe/Kai Behncke