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Luchsforschung Den Luchsen auf der Spur

Der Luchs wurde in der Vergangenheit wegen seines begehrten Fells, als Räuber von Nutztieren und damit als Nahrungskonkurrent für den Menschen bis zu seiner Ausrottung in Deutschland bejagt. Jetzt sind hierzulande wieder einzelne Tiere zu finden.
  • Universität Göttingen
  • 10. 2015 - 12. 2018
  • Göttingen
    Niedersachsen, Deutschland
  • 25.000 Förderung
Den Luchsen auf der Spur

Förderprojekt Luchs. Foto: Reinhard Siegel

Gemeinsam mit der Georg-August-Universität Göttingen unterstützt die Heinz Sielmann Stiftung von 2015-2018 ein Projekt zur wissenschaftlichen Erfassung der Luchsbestände im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Hessen.

Ziel des von der Heinz Sielmann Stiftung geförderten Projektes ist es, diese kleine aber hoffnungsvolle Teilpopulation zu überwachen und mögliche Bestandsentwicklungen aufzuzeigen.

Gesellschaftliche Akzeptanz ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die erfolgreiche Ausbreitung des Luchses in der deutschen Kulturlandschaft. Das Luchsprojekt ist deshalb als Citizen Science Projekt konzipiert: Sieben ehrenamtliche Mitarbeiter, die sogenannten Luchsscouts, unterstützen die Untersuchung. Die sogenannten Kamerapatenschaften von elf Schulen in der Region ermöglichen Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Forschungsarbeit. Ziel des Schulprojektes ist es, das Bewusstsein der Kinder für den Naturschutz im Allgemeinen und für den Luchs im Besonderen zu schärfen und auf diese Weise zur Akzeptanz des Luchses in der Bevölkerung beizutragen.

Aufbau Fotofalle - Foto: Uni Göttingen

Aufbau Fotofalle - Foto: Uni Göttingen

LuchssLuchsaufnahme Fotofalle - Foto: Uni Göttingen

Luchsaufnahme Fotofalle - Foto: Uni Göttingen